Nach geplatzter Firmenfeier Allianz streitet sich mit Wasen-Wirt um 250.000 Euro

Die Süddeutschen und ihre Volksfeste: Hier Mädels auf dem Oktoberfest.
Die Süddeutschen und ihre Volksfeste: Hier Mädels auf dem Oktoberfest. © Getty Images

Eigentlich wollte die Allianz für 3.500 Mitarbeiter eine ordentliche Sause veranstalten und hat dafür extra auf dem Stuttgarter Frühlingsfest Wasen das legendäre Hofbräu-Zelt von Wirt Hans-Peter Grandl gemietet. Dann kam jedoch alles anders: Der Versicherer stornierte und zofft sich nun mit dem Wirt. Eine Antwort auf das Warum.

| , aktualisiert um 14:11  Drucken
Wenn man auf der Wasen in Stuttgart ein Zelt mietet, dann zahlt man – für Bier und Geflügel – egal ob man da war oder nicht. Das ist die Regel, so berichtet das jedenfalls die Bild. Der Versicherer Allianz scheint dieses ungeschriebene Gesetzt allerdings nicht zu kennen, denn der Konzern habe erst reserviert, dann wieder storniert und zu guter Letzt nicht einmal bezahlt.

Wasen-Wirt Hans-Peter Grandl soll das überhaupt nicht gut finden und fordert deshalb von der Allianz rund eine Viertel Million Euro. Der Versicherer wiederum weigert sich, für etwas zu bezahlen, was er – beziehungsweise seine Mitarbeiter – gar nicht in Anspruch genommen hat. Vor allem sei damit das Essen gemeint, welches der Wirt dem Unternehmen in Rechnung gestellt habe, so die Bild weiter.

Wie geht’s mit der Allianz und Wasen-Wirt Grandl nun weiter? Gegenüber der Bild heißt es vom Unternehmen: „Natürlich schätzen wir den Wasen als Volksfest. Die Absage der Veranstaltung hat interne Gründe.“ Und weiter: „Wir sprechen mit dem Wirt über eine Lösung, die beide Seiten zufrieden stellt.“ Vom Wirt selbst scheint es zudem auch versöhnliche Töne zu geben.
Pfefferminzia HIGHNOON