Ingo Wichelhaus: Der Vorstand National beim BVZL International wünscht sich eine klarere Differenzierung zwischen seriösen und windigen Anbietern. © BVZL
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  • 17.11.2017 um 10:23
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Angesichts der Pleite der „Kanzlei für Kapitalsicherung“ Treuk warnt der Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL) vor Anbietern des Pseudo-Zweitmarkts. Hier kommen die Details.

Am 30. August hat die Treuk AG beim Amtsgericht Köln ein Insolvenzverfahren beantragt. Mit der Insolvenz habe das Unternehmen zahlreiche Verbraucher „endgültig um große Teile ihrer Altersversorgung gebracht“, heißt es von der Verbraucherzentrale Hamburg (wir berichteten).

Nun meldet sich der Bundesverband Vermo?gensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL) in der Sache zu Wort. „Es ist völlig richtig, dass die Presse über diesen Fall, bei dem Versicherte geschädigt werden, entsprechend berichtet. Nur würden wir uns wünschen, dass hier klarer differenziert wird zwischen ‚Policenkäufern‘ und Unternehmen, die am Pseudo-Zweitmarkt mit fragwürdigen Geschäftspraktiken am Werk sind“, sagt Ingo Wichelhaus, Vorstand National beim BVZL International.

Letztere seien „ganz klar“ keine seriösen Policenkäufer, sondern verfolgten Geschäftsmodelle, bei denen Verbraucher böse Überraschungen drohen könnten. Für Kunden sei es schwierig, die guten Policenhändler von den schlechten zu trennen.

Der Tipp des BVZL (nicht gerade verwunderlich): Besser nur den Unternehmen vertrauen, die im Verband organisiert sind. „Die BVZL- Mitglieder unterwerfen sich Qualitätskriterien, die Verbraucher vor unseriösen Angeboten schützen sollen“, heißt es weiter.

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