Nach Crowdfunding-Kampagne Allianz zahlt 200.000 Dollar für den kleinen Dax

Screenshot der Crowdfunding-Kampagne auf Gogetfunding.com
Screenshot der Crowdfunding-Kampagne auf Gogetfunding.com © Gogetfunding.com

Gute Nachrichten für das britische Paar, das wegen einer Frühgeburt in New York gestrandet ist. Nach der öffentlichkeitswirksamen Crowdfunding-Aktion hat sich die Allianz-Versicherung bereit erklärt, für die Eltern des kleinen Dax Johnston die 200.000 US-Dollar Behandlungskosten zu übernehmen.

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Während einer kurzer New-York-Reise mit ihrem Verlobten Lee Johnston bringt die 30-jährige Britin Katie Amos ihren Sohn Dax zur Welt – elf Wochen vor dem errechneten Termin. Da sie mit ihrem Frühgeborenen nicht vor März nach Hause fliegen können und nicht wussten, ob ihre Krankenversicherung die Behandlungskosten in Höhe von 200.000 US-Dollar übernimmt, startete das Paar eine Crowdfunding-Aktion. Außerdem wandten sich die Eltern des kleinen Dax an drei Zeitungen und erstellten eine Facebook-Seite mit dem Spenden-Aufruf für ihren Sohn.

Mit Erfolg. Die rund 11.000 Britische Pfund, die das Paar per Crowdfunding einsammeln konnte, dürften für Unterkunft, Verpflegung und andere unvorhergesehenen Ausgaben reichen. Den Rest spenden die jungen Eltern an die gemeinnützige Stiftung Ronald McDonald. Denn die Behandlungskosten für den kleinen Dax übernimmt die Allianz, bei der die Eltern krankenversichert sind. Das teilte das Paar auf ihrer Facebook-Seite mit. Die verspätete Zusage sei allein wegen der Feiertage und dem damit verbundenen Fehlen der zuständigen Mitarbeiter passiert, schreiben die Eltern. Die Allianz habe sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt.
Pfefferminzia HIGHNOON