Mitgliederschwund nach Zusatzbeitrag DAK entlässt 1.600 Vollzeit-Mitarbeiter

Das Logo der DAK auf einem Gebäude der Krankenkasse in Hamburg.
Das Logo der DAK auf einem Gebäude der Krankenkasse in Hamburg. © dpa/picture alliance

Weil sie den zweithöchsten Zusatzbeitrag im Markt erhoben hat, kehrten tausende Mitglieder der DAK den Rücken. Jetzt muss die Krankenkasse 1.600 Vollzeitstellen streichen.

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Rund 6 Millionen Versicherte hat die DAK-Gesundheit. Sie ist damit Deutschlands drittgrößte Krankenkasse. Seit Jahresbeginn haben sich aber 180.000 Mitglieder einem anderen gesetzlichen Krankenversicherer gesucht.



Der Grund: Die DAK hat den zweithöchsten Zusatzbeitrag im Markt von ihren Kunden erhoben – 16,1 Prozent müssen DAK-Mitglieder nun insgesamt für ihren Krankenversicherungsschutz berappen. Das war vielen zu viel Geld.

Jetzt zieht die Krankenkasse Konsequenzen. 1.600 der knapp 11.000 Vollzeitstellen will sie abbauen. Auch Geschäftsstellen sollen wahrscheinlich geschlossen werden, berichtet der Spiegel.
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