Marlboro-Boxen werden in einer Fabrik in Dresden mit Tabak gefüllt: Der Konzern Philip Morris, der Marlboro-Zigaretten verkauft, steigt über eine Tochter nun ins Lebensversicherungsgeschäft ein. © dpa/picture alliance
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  • 02.05.2019 um 04:15, aktualisiert am 02.05.2019 um 04:25
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Eine Tochter des Tabakkonzerns Philip Morris International (PMI) will einem amerikanischen Medienbericht zufolge Lebensversicherungen anbieten und dabei denjenigen Kunden Rabatte zahlen, die aufhören zu rauchen oder auf E-Zigaretten umsteigen.

Der Tabakkonzern Philip Morris International (PMI), der unter anderem Marlboro-Zigaretten verkauft, startet einen eigenen Lebensversicherer namens Reviti. Der Clou: Auf die Versicherungsverträge der 100-prozentigen Tochter soll es Rabatte für die Kunden geben, die ganz aufhören zu rauchen, oder sich eine E-Zigarette wie iQOS zulegen (die der Konzern ebenfalls verkauft).

 

Das berichtet der amerikanische Nachrichtensender CNBC. Der Startschuss für das Projekt fällt zunächst in Großbritannien, wo E-Zigaretten sehr beliebt sind. Der Vorstoß in andere Märkte ist aber auch bereits geplant.

Im Schnitt sollen Menschen, die zu E-Zigaretten wechseln, einen Nachlass von 2,5 Prozent auf ihre Prämien erhalten, so PMI. Wer sich ein iQOS-Produkt kauft und das drei Monate lang benutzt bekommt 25 Prozent Rabatt. Wer für ein Jahr aufhört, zu qualmen, wird mit 50 Prozent Nachlass belohnt.

Ein 20 Jahre alter Nichtraucher soll für die Lebensversicherung mit einer Versicherungssumme von 150.000 Pfund (knapp 175.000 Euro) rund 5 Pfund (etwa 6 Euro) Beitrag im Monat zahlen müssen. Für den gleichen Beitrag bekäme ein 40-jähriger Nichtraucher eine Versicherungssumme von 60.000 Pfund (rund 70.000 Euro).

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