Mehrheit der Bundesbürger sagt Bestandsübertragungen führen zu Vertrauensverlust in den Versicherer

Sitz der Generali Deutschland in Köln: Die Generali ist einer der Versicherer, die vorhat, alte Bestände abzuwickeln.
Sitz der Generali Deutschland in Köln: Die Generali ist einer der Versicherer, die vorhat, alte Bestände abzuwickeln. © dpa/picture alliance

Die Diskussionen um Bestandsübertragungen und ihre tatsächliche Abwicklung zeigt Wirkung bei den Bundesbürgern. Auch wenn keinerlei Nachteile durch eine solche Transaktion entstünden, würde das Vertrauen in den Anbieter leiden. Das gab über die Hälfte der Befragten einer aktuellen Umfrage an.

|  Drucken

Bestandsübertragungen schaden dem Vertrauensverhältnis zwischen Versicherer und Kunde. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschers INSA Consulere im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) unter 2.013 Personen.

Danach findet mehr als die Hälfte der Befragten, dass durch einen Verkauf das Vertrauen in die Versicherung geschwächt wird – übrigens selbst dann, wenn durch die Transaktion keinerlei Nachteile entstünden. 13 Prozent meinen, dass kein Vertrauensverlust entsteht, etwa ein Viertel weiß keine Antwort.

Gerade ältere Befragte stehen Bestandsverkäufen an professionelle Abwickler kritisch gegenüber. 63 Prozent der Zielgruppe 55plus sieht eine Schwächung des Vertrauens gegeben. Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es nur 22 Prozent.

Pfefferminzia-Zukunftstag 2019

Durchblick – der zweite Zukunftstag für Versicherungsprofis fand dieses Mal am 21. Mai in Köln statt. Hoch über den Dächern der Rhein-Metropole tauschten sich rund 100 Teilnehmer mit namhaften Referenten und Ausstellern über Zukunftsthemen in der Assekuranz aus. Verschaffen Sie sich hier einen Eindruck von der Veranstaltung.

Gesundheit Special
Pfefferminzia HIGHNOON
Magazin oder Flipbook bestellen