Mehr Schutz bei Online-Aktivitäten Sicherer durch die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Ein TAN-Generator macht das Onlinebanking etwas sicherer als es nur durch ein Passwort wäre.
Ein TAN-Generator macht das Onlinebanking etwas sicherer als es nur durch ein Passwort wäre. © dpa/picture alliance

Wie ein zusätzliches Sicherheitsschloss an einer Tür, ist die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Online-Aktivitäten zu verstehen. Darum bietet dieses Verfahren mehr Schutz vor Cyber-Attacken als es ein Passwort allein vermag.

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Bei Facebook versuchten kürzlich wieder Kriminelle über Phishing-E-Mails getarnt als Youtube-Videos Daten von Facebook-Nutzern abzugreifen. Mit einem Klick auf den vermeintlichen Film wurde der User auf eine gefälschte Facebook-Login-Seite geleitet. Sobald er sich eingeloggt hatte, hatten die Betrüger die Daten erbeutet.

Das hätte mit einer sogenannten Zwei-Faktor-Authentifizierung vermieden werden können, schreibt das Online-Portal Internetworld. Dabei loggt sich der Nutzer zunächst, wie üblich, mit seinem Passwort ein. Im zweiten Schritt muss dann jedoch noch ein Sicherheitscode eingegeben werden. „Das ist wie ein zusätzliches Sicherheitsschloss an eine Tür zu verstehen“, wird Chris Wojzechowski vom Institut für Internet-Sicherheit zitiert.

Für diese Sicherungsmaßnahme stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Eine Chip-Karte, ein USB-Dongle oder ein Funk-Transmitter können mit einem entsprechenden Lesegerät oder über das Smartphone mit dem Nahfeldkommunikation-Leser dafür genutzt werden.

Einmalige Codes und biometrische Daten als Schutz

Insbesondere Banken und Online-Shops verwenden laut Internetworld-Artikel einmalige Codes, wie das TAN oder mTAN-Verfahren, als zweite Sicherungsmaßnahme. Auch ein zufällig generierter QR-Code, der mit dem Smartphone eingescannt wird, ist möglich.

Daneben kann diese zweite Sicherungsmaßnahme auch ein biometrisches Merkmal sein, beispielsweise der Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung. Diese Variante ist allerdings etwas unsicherer als die anderen, da Fingerabdrücke überall hinterlassen werden und damit auch missbraucht werden können.

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