Maximilian Beck von der Basler „Unsere Bedingungen liegen näher an der Lebenswirklichkeit“

Maximilian Beck, Bereichsleiter Vertriebsförderung bei der Basler.
Maximilian Beck, Bereichsleiter Vertriebsförderung bei der Basler. © Basler

Maximilian Beck, Bereichsleiter Vertriebsförderung bei der Basler Lebensversicherung, über Pflegevorsorge mit Realitätsbezug.

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Pfefferminzia: Was bringt es, die Pflegerente nach Pflegestufen festzulegen?

Maximilian Beck: Es bringt niedrigere Beiträge und einen maßgeschneiderten Schutz. In unserer Pflegestufe 3PLUS wird naturgemäß die volle Rente gezahlt. In den Stufen I und II besteht Spielraum für die Reduzierung von Leistungen und Beiträgen.

Welche Varianten sind möglich?

Die Abstufungen können in Ein-Prozent-Schritten frei bestimmt werden. Häufig gewählt wird ein Absicherungsniveau von 30 Prozent in Pflegestufe 1PLUS und 70 Prozent in Pflegestufe 2PLUS. 30-Jährige zahlen hierfür bei einer aktuell zugesagten lebenslangen Pflegerente von 1.000 Euro zurzeit 39,81 Euro monatlich.

Wie unterstützen Sie Kunden bei der Auswahl der Pflegepolice?

Mithilfe des Tools „BioMaxx“ unterbreiten unsere Vermittler dem Kunden sinnvolle individuelle Vorschläge. Einzige Einschränkung: Die Leistung für die Pflegestufe 1PLUS darf nicht höher liegen als die Leistung für die Stufe 2PLUS.

Sind Ihre Pflegestufen mit den gesetzlich definierten Pflegestufen gleichzusetzen?

Das ist prinzipiell richtig, aber unsere Bedingungen liegen wesentlich näher an der Lebenswirklichkeit. Sind drei von insgesamt sechs alltäglich notwendigen Fähigkeiten beeinträchtigt, wie zum Beispiel das An- und Auskleiden, greift die Pflegestufe 1PLUS. Bei vier Beeinträchtigungen oder Demenz liegt Stufe 2PLUS vor, bei sechs die Stufe 3PLUS. Ob die Voraussetzungen für einen Rentenbezug vorliegen, entscheidet ein unabhängiger Arzt, den der Versicherte benennt. Parallel dazu kann auf Wunsch aber auch die Einstufung nach gesetzlichen Pflegeklassen erfolgen.

Welche Optionen gibt es noch?

Jüngere Versicherte können eine Beitragsdynamik von bis zu 5 Prozent jährlich vereinbaren. Gerade in jungen Jahren steht vielleicht nur wenig Geld für den Schutz zur Verfügung. Später steigt das Absicherungsniveau durch die vereinbarte Dynamik. Ältere versichern sich gern mit einem Einmalbetrag. Falls zwischendurch keine Pflegerente bezahlt wurde, haben Hinterbliebene Anspruch auf eine Todesfallleistung. Die ist kurz nach Vertragsabschluss am höchsten und sinkt mit der Versicherungsdauer. Unser SicherheitsPLUS bietet zudem optional auch verschiedene Möglichkeiten zur Hinterbliebenenabsicherung.
Pfefferminzia HIGHNOON