Vielen ihrer Kunden haben die Lebensversicherer ein gut bestelltes Feld hinterlassen: Der Ertrag der klassischen Rentenversicherungen könne sich durchaus sehen lassen, so das Fazit der Autoren des Map-Reports. © picture alliance/Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
  • Von Lorenz Klein
  • 10.05.2019 um 01:49
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Verbraucher können mit zwei verschiedenen Formen der klassischen privaten Rentenversicherung vorsorgen – mittels einer aufgeschobenen Rente oder über eine Sofortrente. Wie sich die beiden Varianten innerhalb der vergangenen 20 Jahre geschlagen haben, zeigt der aktuelle Map-Report des Analysehauses Franke und Bornberg.

Um die Performance von Sofortrenten zu veranschaulichen, bedienen sich die Autoren des Map-Reports ebenfalls eines Musterfalls.

Die konkreten Zahlen zur Sofortrente lauten so:

Ein 63-jähriger Mann, der 1999 in eine sofortbeginnende Rentenversicherung mit dynamischem Überschusssystem 50.000 Euro eingezahlt hat, erhält nach 20 Jahren, also seit Januar 2019, eine Monatsrente von durchschnittlich 318 Euro – ursprünglich garantiert waren 272 Euro.

Im Oktober 2012, das heißt 13 Jahre und zehn Monate nach Auszahlung der ersten Monatsrate, kam der Vertrag aus Kundensicht ins Verdienen – die Summe der Rentenzahlungen überstieg erstmals den Einmalbeitrag. In den 20 Jahren seit Rentenbeginn haben sich demnach die Rentenzahlungen auf insgesamt 73.902 Euro summiert.

Dabei erreichte die Debeka als einzige Gesellschaft mehr als 80.000 Euro mit einer Rentensumme 80.785 Euro (siehe Grafik). Auf den Plätzen zwei und drei folgen die WGV mit 77.139 Euro und die Huk-Coburg mit 76.525 Euro.

Die Debeka erreichte als einzige der 19 teilnehmenden Gesellschaften eine Rentensumme von mehr als 80.000 Euro. Quelle: Map-Report Nr. 908
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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit Oktober 2016 an.

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