Ein LKW-Fahrer sitzt auf der Raststätte Wetterau Ost in seinem Fahrzeug: Fernfahrer sind eine wichtige Zielgruppe für Grundfähigkeitsversicherungen. © picture alliance/Andreas Arnold/dpa
  • Von Lorenz Klein
  • 14.11.2019 um 06:54
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Eine aktuelle Studie hat zum zweiten Mal die Grundfähigkeitsversicherungstarife führender Maklerversicherer unter die Lupe genommen. Das Fazit: Die Versicherungsbedingungen erweisen sich abermals als sehr unterschiedlich, wenn es um die Leistungsvoraussetzungen geht. Wie die besten Tarife lauten, erfahren Sie hier.

Die Grundfähigkeitsversicherung nehme „als alternatives Vorsorgeinstrument zur Arbeitskraftabsicherung einen immer größeren Stellenwert ein“, ist das Beratungsunternehmen Assekuranzoom überzeugt.

Vor diesem Hintergrund haben die Berater nach einer ersten Marktuntersuchung, die im Juni 2019 veröffentlicht wurde (wir berichteten) nun noch einmal nachgelegt und ihre „2. Tarifstudie Grundfähigkeitenversicherung“ vorgelegt.

Das Fazit: Die Tarifstudie zeige „erneut sehr kleinteilige und heterogene Leistungsvoraussetzungen in den Versicherungsbedingungen der Produktanbieter“, halten die Autoren fest. Insgesamt wurden diesmal 11 Tarife führender Maklerversicherer verglichen und bewertet. Wie schon in der ersten Ausgabe habe man dabei das Augenmerk auch auf die haftungsrechtliche Relevanz aus Vermittlersicht gelegt, wie es heißt.

Erstmals hat Assekuranzoom die Bewertungen nun in mehreren Qualitätsstufen unterteilt hat, für die es jeweils Qualitätssiegel gibt: Exzellent, Top und Best.

Das Ergebnis lautet so:

Exzellent-Tarif

Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG – Tarife Existenz-Plan aktiv/kreativ

Volkswohl Bund Lebensversicherung a.G. – Tarif SKV+

Top-Tarif

Nürnberger Lebensversicherung AG – Tarif Grundfähigkeitsversicherung Premium

Swiss Life AG – Tarife Vitalschutz Power/Spirit/Complete

Best-Tarif

Stuttgarter Lebensversicherung a.G. – Tarif Grundfähigkeits-Versicherung Plus

Canada Life Assurance Europe plc – Tarif Premium Grundfähigkeitenschutz

Die volle Punktzahl der 2. Tarifstudie entspricht erneut einem „fiktiven Premium-Enthaftungstarif“. „Fiktion“ deshalb, da ein Tarif mit dieser vollen Punktzahl „in einem sehr hohen Prämiensegment angesiedelt und somit unverkäuflich wäre“, wie die Autoren anmerken.

Folgende 20 Teilbereiche flossen in die Gesamtbewertung ein:

  • Umfang der versicherten Risiken
  • Tarifstrukturen
  • Beurteilungs- und Projektionszeitraum für die Prüfung des bedingungsgemäßen Verlusts einer versicherten Grundfähigkeit
  • Transparenz und Alltagstauglichkeit der Leistungsvoraussetzungen
  • Ergänzende Zusatzoptionen und -tarife
  • Ausbau des Versicherungsschutzes ohne erneute Risikoprüfung

 

 

 

 

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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit Oktober 2016 an.

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