Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Macomp-Entwurf Bafin gestaltet Regeln für die Annahme von Provisionen

Sitz der Bafin in Frankfurt am Main: Die Finanzaufsicht hat jetzt einen erneuerten Macomp-Entwurf zur Konsultation gestellt.
Sitz der Bafin in Frankfurt am Main: Die Finanzaufsicht hat jetzt einen erneuerten Macomp-Entwurf zur Konsultation gestellt. © Bafin

Die Bafin hat einen Entwurf für neue Macomp-Regeln („Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion“) vorgelegt. Darin geht es auch um die von Mifid II geforderte Qualitätsverbesserung in der Beratung – die Voraussetzung dafür, dass Berater laufende Provisionen vereinnahmen dürfen.

|  Drucken

Um auch weiterhin laufende Provisionen einstreichen zu können, müssen sich nicht-unabhängige Anlageberater ab dem kommenden Jahr mehr ins Zeug legen. Denn nach der EU-Richtlinie Mifid II dürfen Zuwendungen nur noch fließen, wenn sich durch sie die Qualität der Dienstleistung für den Kunden verbessert. Was genau als eine Verbesserung der Dienstleistung gelten kann, hat die EU-Kommission Mitte 2016 anhand von drei Beispielfällen erläutert.

Im Zuge der nationalen Umsetzung wurde daraufhin in Deutschland zunächst das Zweite Finanzmarktnovellierungsgesetz (Fimanog) verabschiedet und Ende Oktober die Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und -Organisationsverordnung (WpDVerOV) erneuert. Jetzt will die Bafin weitere Details regeln. Dazu hat die Finanzaufsichtsbehörde ihren Katalog zu „Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion“ (Macomp) für Finanzdienstleister überarbeitet und den Entwurf zur Konsultation gestellt.

Das steht im Macomp-Entwurf

Gemäß dem Entwurf der Bafin sollen Wertpapierdienstleister in einem schriftlichen oder elektronischen Verzeichnis nicht nur aufschlüsseln, welche Zuwendungen sie erhalten. Sie müssen auch dokumentieren, auf welche Weise sie damit genau ihre Dienstleistung verbessern – und dies der Bafin auf Nachfrage detailliert belegen können.

Dabei sollen sie ihre Maßnahmen je einem der Beispiele für qualitätsverbessernde Maßnahmen zuordnen, die die WpDVerOV festlegt. Oder sie sollen eigene Kategorien für qualitätsverbessernde Maßnahmen bestimmen und sie diesen zuordnen. Wichtig ist der Bafin auch, dass Berater die Zuwendungen möglichst schnell im Sinne einer Qualitätsverbesserung verwenden – und nicht etwa erst im folgenden Geschäftsjahr.

Die Zeit bis zur verbindlichen Anwendung von Mifid II am 3. Januar 2018 drängt: Branchenvertreter haben bis zum 30. November Zeit, sich zum Macomp-Entwurf zu äußern.

Hier geht es zum Macomp-Entwurf.

Altersvorsorge neu gedacht
Werbung

Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.

Standard Life bleibt Standard Life
Werbung

Obwohl Standard Life jetzt offiziell der Phoenix Gruppe angehört, wird sich für die deutschen und österreichischen Vertriebspartner und Kunden des Versicherers in Zukunft nichts ändern.

Im Video-Interview spricht Susan McInnes, Vorstandsvorsitzende der Standard Life Versicherung, über ihre Pläne und die Details der strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe.

Basisrente: Alleskönner unter den Vorsorgeprodukten
Werbung


Mit einer Basisrente steht Ihren Kunden ein Vorsorgeprodukt zur Verfügung, das unter anderem flexible (Zu)Zahlungen, Steuervorteile sowie Pfändungs- und Insolvenzschutz bietet.

Werfen Sie jetzt einen Blick auf Ihren Bestand und sprechen Sie Ihre Kunden auf die Basisrente an. Denn noch können die zum Produkt gehörenden Steuervorteile für das laufende Jahr ausgeschöpft werden.

Informieren Sie sich zudem über die fondsgebundene Basisrentenversicherung Maxxellence Invest von Standard Life. Neben 50 neuen Fonds wartet das Produkt mit vielen Zusatzoptionen auf. Jetzt mehr erfahren!

Fit für den Brexit: Alles rund um die „Part-VII-Übertragung“
Werbung


Seitdem der Brexit-Termin feststeht, hat Standard Life begonnen, die Weichen neu zu stellen und die Übertragung der deutschen und österreichischen Verträge auf seine schottische Tochtergesellschaft vorzubereiten.

Als Basis für die Übertragung wird ein rechtliches Verfahren, die sogenannte „Part-VII-Übertragung“, dienen. Lesen Sie hier mehr über die geplanten Schritte, die Regulierungsfragen und den voraussichtlichen Zeitplan.