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Lebensversicherung Garantiezins sinkt Anfang 2017

Peter Schwark
Peter Schwark © GDV

Nun ist es offiziell: Der Garantiezins für klassische Lebensversicherungen sinkt zum 1. Januar 2017 von 1,25 Prozent auf 0,9 Prozent. Das hat das Bundesfinanzministerium beschlossen. Der Branchenverband GDV kritisiert die Entscheidung.

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Vor allem der enge Zeitplan stört den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). In einer Stellungnahme heißt es: „Die vom Bundesfinanzministerium beschlossene Absenkung des Höchstrechnungszinses bei Lebensversicherungen auf 0,9 Prozent bereits zum 1. Januar 2017 setzt Unternehmen unnötig unter Zeitdruck. Denn zum Jahreswechsel müssen Versicherer nicht nur die meisten Tarife mit Zinsgarantien anpassen, sondern parallel dazu auch die Produktinformationsblätter für Riester- und Basisrenten einführen – für die es noch immer keine klaren Vorgaben gibt.“



Das sei eine erhebliche Doppelbelastung für die Versicherer, die in der gesetzten Zeitspanne kaum zu bewältigen sei. „Nun ist das Bundesfinanzministerium gefordert, möglichst schnell die Regeln zur Ausgestaltung und Anwendung der neuen Produktinformationsblätter aufzustellen. Anderenfalls wird die bis zum Jahresende verbleibende Zeit zur Umsetzung noch knapper“, sagt Peter Schwark, Geschäftsführer für den Bereich Lebensversicherung beim GDV.

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Bestehende Lebens- und Rentenversicherungen mit einer garantierten Verzinsung sind von der Absenkung des Höchstrechnungszinses nicht betroffen. Erst für ab dem 1. Januar 2017 neu abgeschlossene Verträge fällt die garantierte Leistung für die Kunden niedriger aus.
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Mütter, die früh wieder in den Job einsteigen, könnten die Rentenbeitragszahler bis 2050 um insgesamt rund 190 Millarden Euro entlasten. So lautet das Ergebnis einer Studie des Prognos-Instituts im Auftrag des GDV.

Was diese Entwicklung für Frauen in puncto eigener Rentenansprüche und der privaten Riester-Altersvorsorge in konkreten Zahlen bedeutet, lesen Sie in folgendem Beitrag.

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