Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Lebenserwartung Ein Viertel der 2016 geborenen Mädchen wird 100 Jahre alt

Ein Baby bei seiner Mutter: Die Lebenserwartung steigt weiter - und wird in Vorsorgeplanungen von vielen Deutschen noch unterschätzt.
Ein Baby bei seiner Mutter: Die Lebenserwartung steigt weiter - und wird in Vorsorgeplanungen von vielen Deutschen noch unterschätzt. © dpa/picture alliance

Fast jedes vierte im Jahre 2016 in Deutschland geborene Mädchen wird einmal das Alter von 100 Jahren erreichen. Bei den Jungs trifft das nur auf ein Sechstel zu, wie aktuelle Zahlen zeigen. Trotzdem setzen viele Menschen die eigene Lebenserwartung zu niedrig an, weil intuitiv noch immer das Alter der Oma oder der Eltern als Vergleich gilt. Eine ausreichende Vorsorge kommt da schnell zu kurz.

|  Drucken
Von den im Jahr 2016 in Deutschland geborenen Mädchen erreicht nahezu ein Viertel das Alter von 100 Jahren, und fast 90 Prozent werden einmal das Jahr 2100 erleben. Von den Jungs wird nur ein Sechstel 100 Jahre alt und auch nur 82 Prozent werden den Jahrhundertwechsel feiern können. Das zeigen aktuelle Zahlen des Ökonomen Eckart Bomsdorf vom Institut für Ökonometrie und Statistik an der Universität zu Köln, die er im Gespräch mit dem Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA) preisgab.

Die Lebenserwartung unterschätzen viele Menschen aber trotzdem noch – und damit auch eine ausreichende Vorsorge. Viele Deutsche gehen von einer zu geringen Lebenserwartung aus, weil sie noch immer das Alter der Oma oder der Eltern als Vergleich sehen. Das kommt aber in den meisten Fällen nicht mehr hin – und das sollte dann auch in der Vorsorgeplanung seine Auswirkungen haben.



Häufig ist zudem nicht klar, dass Periodensterbetafeln, wie sie zum Beispiel das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlicht, die Entwicklung der Sterblichkeit in der Zukunft nicht berücksichtigen. Destatis betont aber immer wieder, dass es sich bei den Werten einer Periodensterbetafel nicht um eine Vorhersage der Lebenserwartung handelt.

„Die Werte der aktuellen allgemeinen Sterbetafel 2013/2015 des Statistischen Bundesamtes unterschätzen daher die aktuelle Lebenserwartung systematisch“, so Eckart Bomsdorf. Nach diesen Tabellen beträgt die Lebenserwartung Neugeborener aktuell rund 83 (Mädchen) beziehungsweise 78 (Jungen) Jahre. „Eigenen Modellrechnungen nach kann davon ausgegangen werden, dass die Lebenserwartung heute Geborener jedoch mindestens zehn Jahre höher liegt“, fügt Bomsdorf hinzu.
Phoenix Partnerschaft: die Pläne für Europa
Werbung

Standard Life geht von einem "harten Brexit" im März 2019 aus.

Nigel Dunne, der Geschäftsführer für Standard Life in Europa, erklärt wie die Pläne von Standard Life in der neuen strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe aussehen und was die konkreten Pläne für das Europageschäft sind.

Phoenix Partnerschaft: die Deutschland-Strategie
Werbung

Die Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe steht in den Startlöchern.

Welche Änderungen ergeben sich jetzt für die Kunden und Makler in Deutschland? Und wie sieht die Strategie für das Unternehmen aus?

Gail Izat, Vorstandsvorsitzende von Standard Life Deutschland und Österreich, über die Chancen, die die Partnerschaft mit sich bringt.

Focus Future 2018: Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt
Werbung

Um auf jedes Brexit-Szenario vorbereitet zu sein, plant Standard Life das Europageschäft künftig von Dublin aus zu betreiben. Aus diesem Anlass veranstaltete der Versicherer vor Ort eine Expertenrunde.

Christian Nuschele, Vertriebschef bei Standard Life, spricht im Video-Interview mit Andreas Franik über die entscheidende Rolle, die die irische Hauptstadt für die Standorte in Deutschland, Österreich und Irland haben wird sowie über die Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt.

Erfahren Sie hier mehr.

Mit Weitblick die Vorsorge planen