Laut neuen Berechnungen Reformpläne von Seehofer und Gabriel könnten 600 Milliarden Euro kosten

Bundeskanzlerin Angela Merkel zwischen SPD-Chef Sigmar Gabriel (links) und CSU-Chef Horst Seehofer.
Bundeskanzlerin Angela Merkel zwischen SPD-Chef Sigmar Gabriel (links) und CSU-Chef Horst Seehofer. © dpa/picture alliance

CSU-Chef Horst Seehofer und SPD-Chef Sigmar Gabriel sind sich ausnahmsweise mal einig: Beide wollen, dass das Niveau der gesetzlichen Rente nicht unter den jetzigen Stand von etwa 48 Prozent sinkt. Neue Berechnungen zeigen aber nun, dass das extrem teuer werden könnte.

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Käme es dazu, dass man das Rentenniveau auf dem jetzigen Stand einfrieren würde, könnte das bis zum Jahr 2040 rund 600 Milliarden Euro verschlingen. Das berichtet der Spiegel auf Basis von Berechnungen des Prognos-Instituts.



Wie setzt sich diese immense Summe zusammen? Nun, etwa 460 Milliarden Euro müssten die Beitragszahler berappen. Nochmal 130 Milliarden Euro die Steuerzahler.

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Gerade die Jüngeren würden dabei deutlich belastet. Würde man das Rentenniveau bei den heutigen 48 Prozent belassen, müsste der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung auf 26,6 Prozent steigen. Ein Arbeitnehmer müsste also pro Monat auf rund 64 Euro im Monat verzichten – und das bis 2040.
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