Der Service und auch das Leistungsangebot der Krankenkassen sehen die Bundesbürger überwiegend positiv. Störfaktoren sind dagegen zu viel Bürokratie und mangelnde Transparenz. Das zeigt eine aktuelle Befragung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) unter 2.344 Personen.

So bewerten 29 Prozent der Befragten die Transparenz ihrer Krankenkasse nicht positiv – etwa was die Versicherungsbedingungen angeht. Fast ein Drittel der Versicherten findet die Abläufe bei Anträgen oder Kostenübernahmen zu bürokratisch. Nach Ansicht der Umfrageteilnehmer dauert die Bearbeitung der Anträge zu lange. Und die Kostenerstattung sei zu gering oder bleibe ganz aus.

 

Im Ergebnis erhalten nur 7 der 21 abgefragten Krankenkassen die Note „gut“, der Rest schneidet mit „befriedigend“ ab. Gut kommen dagegen ein attraktives Bonusprogramm und ein guter Kundenservice an. Rund drei Viertel der Befragten zeigen sich mit dem Service zufrieden.

Das kann auch die geringe Wechselbereitschaft erklären – 78,3 Prozent der Versicherten haben noch nie die Krankenkasse gewechselt und planen das auch nicht. Übrigens würden sich bei einer freien Wahlmöglichkeit nur gut 13 Prozent der Befragten für eine private Krankenversicherung entscheiden.

Und wer schneidet von den Krankenkassen nun am besten ab? Die Kassen mit der Note „gut“ finden Sie in der Bilderstrecke.

Jörg Loth ist Vorstand der IKK Südwest. Foto: IKK Südwest

Platz 7
IKK Südwest

Gesamtwertung
Qualitätsurteil: gut
Punktzahl: 70,6 

Teilbereich Service
Qualitätsurteil: gut
Punktzahl: 76,8

Teilbereich Leistungsangebot
Qualitätsurteil: gut
Punktzahl: 73,2