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Krebs, Herzinfarkt & Co. Diesen Nachteil haben Dread-Disease-Policen

Zwei Rettungssanitäter üben das Wiederbeleben eines Herzinfarktpatienten in einem Rettungshubschrauber.
Zwei Rettungssanitäter üben das Wiederbeleben eines Herzinfarktpatienten in einem Rettungshubschrauber. © dpa/picture alliance

Dread-Disease-Versicherungen leisten, wenn der Kunde an einer schweren Krankheit erkrankt. Dann gibt es eine Einmalleistung vom Versicherer. Einen Nachteil haben die Policen aber. Welcher das ist, lesen Sie hier.

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Die Zeitung Die Welt hat einen Beitrag zum Thema Schwere-Krankheiten-Absicherung veröffentlicht und geht dabei kritisch mit den Produkten ins Gericht. Eine Dread-Disease-Police sollte grundsätzlich nur dritte Wahl nach einer Berufs- und der Erwerbsunfähigkeitsversicherung sein. Nur wer wegen Vorerkrankungen diese beiden Versicherungen nicht bekommt, sollte sich um die Dread Disease bemühen, heißt es in dem Artikel.



Wie funktionieren die Policen? Bei einer Dread-Disease-Police bekommt der Kunde einen vorab festgelegten Betrag, wenn er an eine der abgedeckten Krankheiten erkrankt und eine entsprechende Diagnose erhält.

Den Hauptnachteil der Policen sieht Autor Harald Czycholl darin, dass die Krankheiten weit fortgeschritten sein müssten, damit die Versicherungssumme ausgezahlt wird. Oft gebe es Wartezeiten nach Diagnosestellung, etwa sechs Monate. In dieser Zeit bekomme der Kunden nur eine Vorauszahlung, etwa in Höhe von bis zu 5 Prozent der Versicherungssumme.

„Je nach Schwere der Erkrankung ist es dann fraglich, ob der Patient überhaupt noch lange genug lebt, um die Versicherungssumme ausgezahlt zu bekommen“, schreibt Czycholl.

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