Krankenversicherung von Obergesellschaft getrennt Inter gibt sich neue Konzernstruktur

Matthias Kreibich ist Vorstandssprecher der Inter Versicherungsgruppe.
Matthias Kreibich ist Vorstandssprecher der Inter Versicherungsgruppe. © Inter

Die Inter Versicherungsgruppe hat ihre Konzernstruktur neu geordnet. Was genau geplant ist und ob sich dadurch etwa für die Belegschaft ändert, lesen Sie hier.

| , aktualisiert am 05.01.2017 16:07  Drucken
Künftig wird das Krankenversicherungsgeschäft der Inter in einer weiteren Tochtergesellschaft, der Inter Krankenversicherung AG, betrieben. Der an der Konzernspitze stehende Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit besteht laut Pressemitteilung unter dem neuen Namen „Inter Versicherungsverein aG“ unverändert fort und wird im Wesentlichen eine Holdingfunktion wahrnehmen.



Der Versicherer trennt also das operative Krankenversicherungsgeschäft von den Aufgaben der Konzernobergesellschaft.

„Die Neuordnung der Gruppe ermöglicht es, schneller und flexibler auf künftige gesetzliche Anforderungen an die Kapitalausstattung von Versicherungsunternehmen zu reagieren“, sagt Inter-Vorstandssprecher Matthias Kreibich.

Für die rund 1.000 Beschäftigten soll der Konzernumbau keine negativen Folgen haben. „Alle Arbeitsverhältnisse werden zu unveränderten Bedingungen durch die Inter Krankenversicherung AG fortgesetzt“, so Kreibich. Auch die Rechte der Versicherten sowie der Mitgliedschaften im Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit sollen von der Veränderung der Konzernstruktur unberührt bleiben.

Zur Inter Versicherungsgruppe gehören neben der Inter Lebensversicherung AG, die Inter Allgemeine Versicherung AG sowie weitere Beteiligungen.
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