Eine Frau mit Fieberthermometer: 2017 hatten wieder mehr Deutsche mit Erkältungen zu kämpfen. © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 26.01.2018 um 15:12
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Im vergangenen Jahr waren die Deutschen wieder häufiger krankgeschrieben: Der Krankenstand stieg zuletzt von 3,9 auf 4,1 Prozent. Vor allem Atemwegserkrankungen machten den Bundesbürgern 2017 stärker zu schaffen, wie eine Auswertung der DAK Gesundheit zeigt.

In Deutschland meldeten sich 2017 wieder mehr Leute krank: Der Krankenstand stieg von 3,9 Prozent auf 4,1 Prozent. Dabei nahm vor allem die Zahl der Fehltage aufgrund von Erkältungen zu (um 9 Prozent). Ausfälle durch psychische Erkrankungen stiegen ebenfalls – wenn auch nur leicht um knapp 1,5 Prozent. Das sind Ergebnisse einer Auswertung der DAK Gesundheit.

Der häufigste Grund für gelbe Krankenscheine vom Arzt waren unverändert Muskel-Skelett-Erkrankungen (53,9 Prozent). Mehr als jeder fünfte Ausfalltag (21,8 Prozent) wurde dadurch verursacht. Psychische Erkrankungen folgten auf Rang 2 mit einem Anteil von 16,7 Prozent und Atemwegserkrankungen mit 15,4 Prozent auf Rang 3.

Letztere verursachten 2017 – bezogen auf 100 erwerbstätige Versicherte der DAK-Gesundheit – rund 230 Fehltage. Das sind 18 Tage mehr als 2016. Etwa jeder zweite Berufstätige bundesweit war 2017 außerdem mindestens einmal krankgeschrieben (48,6 Prozent).

Im Geschlechtervergleich zeigt sich, dass Frauen häufiger krank sind als ihre männlichen Kollegen: Bei ihnen lag der Krankenstand 2017 bei 4,4 Prozent; bei den Männern bei 3,8 Prozent.

Schaut man sich die verschiedenen Branchen an, so zeigt sich, dass Verkehr, Lagerei und Kurierdienste mit 4,8 Prozent sowie das Gesundheitswesen mit 4,7 Prozent die höchsten Krankenstände verzeichnen. Den niedrigsten gab es 2017 es im Bereich der Datenverarbeitung und Informationsdienste mit 2,8 Prozent.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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