Kostensteigerung Pflegebedürftige müssen 1.831 Euro aus eigener Tasche zahlen

Ein älterer Mann im Flur einer Pflegeeinrichtung: Für Heimbewohner wird es immer teurer.
Ein älterer Mann im Flur einer Pflegeeinrichtung: Für Heimbewohner wird es immer teurer. © Pixabay

Pflegebedürftige, die im Heim untergebracht sind, müssen einen immer größeren Teil der Kosten selbst bezahlen. Durchschnittlich muss jeder Heimbewohner hierzulande rund 1.831 Euro monatlich hinblättern, zeigt eine aktuelle Studie.

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Zwischen Mai 2017 und Juni 2018 stiegen die Eigenanteile der Pflegebedürftigen von durchschnittlich 1.690 auf 1.831 Euro monatlich – und das trotz der erst kürzlich erhöhten Leistungen der Pflegeversicherung durch das zweite Pflegestärkungsgesetz. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, entspricht das einer Kostensteigerung von 8 Prozent.

Vergleicht man die Bundesländer miteinander, so zeigt sich, dass die Heimbewohner in Nordrhein-Westfalen am meisten für ihre Pflege zahlen müssen. Dort kostet ein Heimplatz im Schnitt 2.326 Euro im Monat. Es folgen das Saarland mit 2.247 Euro sowie Baden-Württemberg und Berlin mit je 2.098 Euro.

Bremen (1.805 Euro) und Hessen (1.896 Euro) liegen im Mittelfeld. Am günstigsten kommen Heimbewohner in Sachsen und Sachsen-Anhalt weg, wo sie monatlich im Schnitt 1.201 Euro beziehungsweise 1.205 Euro ausgeben.

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