Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Kommentar zum Thema Insurtech Innovation geht anders

Ein junger Mann betritt ein Start-up Ideenlabor.
Ein junger Mann betritt ein Start-up Ideenlabor. © Getty Images

Das nächste große Ding wird wieder an Deutschland vorbei ziehen. 30 Unternehmen, die in die Kategorie Insurtech fallen, sind in Deutschland aktiv. Den Markt nachhaltig wandeln werden sie nicht. Innovativer Ansätze zum Trotz sind die Angebote eher als Digitalisierung des Marktes denn als Innovation zu verstehen. Quo vadis Insurtech?

| , aktualisiert am 02.08.2016 10:40  Drucken
Man darf die derzeitigen Entwicklungen nicht unterschätzen: Das Aufkommen von Produkten, die über Apps oder soziale Netzwerke vertrieben werden, beschleunigt die Digitalisierung der gesamten Branche. Vermittler, Versicherer und Kunden müssen reagieren. Einerseits betrifft das ihre eigenen Bedürfnisse und die Frage, was davon in Zeiten des Internets Bestand haben wird. Andererseits liefern die 30 aktiven Start-ups Ideen dazu, wie der Versicherungsvertrieb 3.0 aussehen kann.



Gleichzeitig sollten sich jedoch Vermittler von der Idee lösen, dass die anstehenden Probleme mit den bislang präsentierten Lösungen abschließend behandelt sind. So lassen sich Insurtechs und ihr Leistungsangebot in vier Kategorien unterscheiden: Vertragsmanagement, Produktversicherungen, digitale Gruppenverträge und Versicherungsvergleich. Das können Vermittler auch selbst leisten. Voraussetzung dazu, ist die Digitalisierung ihrer Arbeit. Einige Vermittler tun dies schon erfolgreich (wir berichteten).

Werbung


Insofern hat Maik Klotz, Autor beim IT Finanzmagazin, recht, wenn er zum Schluss kommt, dass das eigentlich Neue erst noch kommt. Ein Unternehmen, welches den Markt nachhaltig umkrempelt, gibt es derzeit noch nicht. Neue Technologien, zunehmende Digitalisierung und das Internet der Dinge sind jedoch nur drei Schlagworte aus deren Zusammenwirken Großes erwartet wird.

Insofern bleibt für Vermittler nur ein Fazit übrig: Die Lücke zwischen bestehenden Insurtechs und eigenem Angebot ist noch zu schließen. Sie wächst jedoch stetig und sollte zeitnah geschlossen sein. Anderenfalls verlieren Vermittler den Anschluss an Markt und Kunden.
Phoenix Partnerschaft: die Pläne für Europa
Werbung

Standard Life geht von einem "harten Brexit" im März 2019 aus.

Nigel Dunne, der Geschäftsführer für Standard Life in Europa, erklärt wie die Pläne von Standard Life in der neuen strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe aussehen und was die konkreten Pläne für das Europageschäft sind.

Phoenix Partnerschaft: die Deutschland-Strategie
Werbung

Die Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe steht in den Startlöchern.

Welche Änderungen ergeben sich jetzt für die Kunden und Makler in Deutschland? Und wie sieht die Strategie für das Unternehmen aus?

Gail Izat, Vorstandsvorsitzende von Standard Life Deutschland und Österreich, über die Chancen, die die Partnerschaft mit sich bringt.

Focus Future 2018: Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt
Werbung

Um auf jedes Brexit-Szenario vorbereitet zu sein, plant Standard Life das Europageschäft künftig von Dublin aus zu betreiben. Aus diesem Anlass veranstaltete der Versicherer vor Ort eine Expertenrunde.

Christian Nuschele, Vertriebschef bei Standard Life, spricht im Video-Interview mit Andreas Franik über die entscheidende Rolle, die die irische Hauptstadt für die Standorte in Deutschland, Österreich und Irland haben wird sowie über die Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt.

Erfahren Sie hier mehr.

Mit Weitblick die Vorsorge planen