Vor kurzem fragte ich Versicherungsmakler auf Facebook, was sie heute anders machen würden, wenn sie noch einmal ganz von vorn beginnen müssten. Junge Kollegen und alte Hasen sind sich dabei in einem Punkt einig: „Ich würde mir einen erfahrenen Makler suchen und bei ihm einsteigen.“



Hier die Langversion: „Ich würde nie wieder alles alleine versuchen und nicht jeden Fehler wiederholen, den viele Kollegen schon vor mir gemacht haben. Ich würde jemanden suchen, der Ahnung von Marketing hat, verkaufen kann und mir zeigt, mit welcher IT und Software ich den nervigen Papierkram vermeide. Das spart Zeit und Geld. Denn beides habe ich als Jungmakler nicht.“

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Bis vor kurzem hatte man in der Branche das Gefühl, dass jeder lieber für sich arbeitet, weil der andere ihm einen Krümel vom Kuchen wegnehmen könnte. Kollegen ziehen über die Arbeit des anderen her oder mahnen sich gegenseitig ab, weil im Impressum der Web-Site ein Komma fehlt. Bescheuert.

Doch das ändert sich langsam. Versicherer drehen die Vertriebe durch den Fleischwolf, und Fintechs lauern an jeder Ecke. Es wird Tag für Tag schwerer, Bestände, Mitarbeiter und Kunden zu finden, diese zu halten und sein Unternehmen profitabel und mit Gewinn zu führen. Mehr miteinander arbeiten ist heute angesagt. Sich ergänzen. Netzwerken.