Koalitionsparteien können sich nicht einigen Kommt doch keine Flexi-Rente?

Ein Mann streikt für eine frühere Rente.
Ein Mann streikt für eine frühere Rente. © Getty Images

Die Flexi-Rente soll den Übergang in die Rente flexibler machen. Jetzt aber droht die politische Arbeitsgruppe, die die Details bespricht, zu scheitern. Die Koalitionsparteien können sich anscheinend nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen.

| , aktualisiert am 14.01.2016 16:47  Drucken

„So wie es im Moment aussieht, droht diese Arbeitsgruppe zu scheitern“, sagt der Chef der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann, der Süddeutschen Zeitung.

Eigentlich sollten die Politiker schon Ende 2014 mit Vorschlägen für einen flexibleren Übergang in die Rente rumkommen. Aber es geht anscheinend nicht voran. Die SPD will die Altersgrenze für die, die vorzeitig in Rente gehen und sich etwas hinzuverdienen wollen, auf bis zu 60 Jahre senken. Das will die Union aber nicht. Sie will Arbeitgebern den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung für Beschäftigte erlassen, die über das Rentenalter hinaus arbeiten.

Einziger gemeinsamer Nenner ist laut dem Medienbericht bisher, dass die Hinzuverdienstgrenzen bei einem vorzeitigen Eintritt in die Rente erhöht werden. „Diese Minimallösung hätten wir auch ohne Arbeitsgruppe hinbekommen“, so Linnemann. Und weiter: „Wenn dies das ganze Ergebnis ist, war die ganze Veranstaltung im Prinzip Zeitverschwendung.“

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