Klimawandel in Deutschland „Die Starkregenhäufigkeit wird zunehmen“

Hitze, Dürre und Starkregen: Die Folgen des Klimawandels kann man auch in Deutschland schon spüren. So war 2015 etwa das zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Prognosen zufolge müssen sich die Bundesbürger auf wärmeres und vor allem heftigeres Wetter einstellen.

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„Also wenn wir uns die Klimaprojektion anschauen, dann gehen wir davon aus, dass die Starkregenhäufigkeit zunimmt“, sagt Paul Becker vom Deutschen Wetterdienst gegenüber der ARD. Tendenziell werde es in Deutschland in den kommenden Jahren wärmeres und heftigeres Wetter geben, glaubt der Wetterexperte.



Schon 2015 gab es einige heftige Stürme. Pro Quadratmeter fielen im Gesamtdurchschnitt 701 Liter Regen. Rekordhalter war Schleswig-Holstein mit 894 Litern, am trockensten war es in Berlin mit 515 Litern.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kann auf Daten aus 135 Jahren meteorologischer Messungen zurückgreifen. 2015 ist danach das 33-trockenste Jahr seit 1881 und das bisher zweitwärmste.
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