Kfz-Versicherung Deutsche könnten 600 Millionen Euro sparen

Kfz-Versicherungen sind teure Pflicht in Deutschland: Dass Ratenzahlungen die Rechnungen noch mehr in die Höhe treiben, scheinen viele nicht zu wissen.
Kfz-Versicherungen sind teure Pflicht in Deutschland: Dass Ratenzahlungen die Rechnungen noch mehr in die Höhe treiben, scheinen viele nicht zu wissen. © dpa/picture alliance

Ratenzahlungen machen Kfz-Versicherungen teurer. Trotzdem überweist ungefähr die Hälfte der Deutschen die fälligen Beträge monatlich, im Quartal oder halbjährlich. Dabei scheinen viele nicht zu wissen, dass sie dadurch bares Geld sparen können.

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Durchschnittlich 400 Euro geben die Deutschen jährlich für ihre Kfz-Versicherung aus, so Zahlen des Vergleichsportals Check24. Ungefähr jeder Zweite zahlt dieses Geld in Raten, obwohl das teurer ist. 600 Millionen Euro könnten die Bundesbürger insgesamt bundesweit sparen, würden sie sich für Einmalzahlungen entscheiden.



35 Prozent der Deutschen, die ihre Autoversicherung in Raten zahlen, tun das monatlich oder vierteljährlich. Deshalb müssen sie mit circa 30 Euro mehr im Jahr rechnen. 10 Prozent zahlen ihre Raten alle halbe Jahre. Das macht 14 Euro mehr im Jahr.

Die Versicherungen fordern meist einen Aufschlag von 8 Prozent bei Quartals- und Monatszahlungen. Bei Halbjahreszahlungen sind es circa 3,4 Prozent. Sie machen mit diesem Trick ungefähr 600 Millionen Euro mehr Profit im Jahr.

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Eine einmalige Zahlung erscheint zwar als ein großer Batzen Geld zum Jahresanfang. Tatsächlich belastet diese Entscheidung das Konto insgesamt betrachtet aber weniger als verteilte Ratenzahlungen.

Vor allem bei Vollkaskoversicherungen wäre die Wahl einer Einmalzahlung sehr effektiv. Ungefähr 44 Prozent der Deutschen sind vollkaskoversichert, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Weil dieser Schutz vergleichsweise teuer ist, könnte der Versicherte hier sehr viel sparen.
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