Eine versteckte Preiserhöhung in der Kfz-Versicherung bietet ein Sonderkündigungsrecht. © Check24
  • Von Manila Klafack
  • 30.10.2018 um 04:54, aktualisiert am 30.10.2018 um 04:54
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Das Vergleichsportal Check24 weist Autofahrer darauf hin, die Rechnungen für ihre Kfz-Versicherung genau zu prüfen. Auch wenn im Zuge einer verbesserten Schadenfreiheitsklasse der Beitrag sinkt, kann die Prämie doch höher sein, als sie sein sollte. Dann läge eine versteckte Preiserhöhung vor, und damit hat der Versicherungsnehmer ein Sonderkündigungsrecht.

Autobesitzer sollten sich die Rechnung ihrer Kfz-Versicherung für das kommende Jahr ganz genau anschauen, rät das Vergleichsportal Check24. Denn bei einem unfallfreien Jahr, verbessert sich üblicherweise für das nächste Jahr der Schadenfreiheitsrabatt und dadurch sinkt die Versicherungsprämie. Allerdings könnten Versicherer so Preiserhöhungen verstecken.

Das zeigt Check24 an folgendem Beispiel: Der Kunde zahlt aktuell 458 Euro im Jahr. Im kommenden Jahr sollen es 446 Euro sein und damit rund 3 Prozent weniger. Doch der Blick auf den Vergleichsbeitrag zeigt: Die Kosten hätten auf 413 Euro sinken müssen. Es handelt sich um eine versteckte Preiserhöhung des Versicherers.

„Viele Kunden wissen nicht, dass sie selbst bei gesunkenen Beiträgen noch deutliches Sparpotenzial durch einen Versicherungswechsel haben“, sagt Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei Check24. „Besonders in der wettbewerbsintensiven Wechselsaison lohnt es sich, die Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen.“

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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