Dominik Groenen © privat
  • Von Redaktion
  • 04.04.2016 um 09:15
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Insurtechs wie Clark, Knip, schutzklick und appsichern sind Konkurrenten für Makler – die Bösen, wie Dominik Groenen sie nennt, außerdem zum großen Teil Lachnummern. Mit seinem Insurtech massUp stellt er sich stattdessen auf die Seite von Versicherern und Maklern und unterstützt sie. Wie er das genau macht, erklärt er im Interview.

Für welche Versicherungsprodukte funktioniert Ihr Modell?

Angefangen haben wir mit Produkten aus dem Nischenbereich wie Smartphone- und Fahrradversicherung oder Policen für Sportgeräte und Musikinstrumente. So konnten wir beweisen, dass unser System funktioniert und wir die Produkte schnell integrieren konnten. Mittlerweile sind wir aber auch in der Lage, Privathaftpflicht, Hausrat- oder Risikolebensversicherungen einzubinden oder auch Produkte aus dem Bereich Standardgewerbe-Bereich. Damit werden wir jetzt noch viel spannender für Versicherer, Großmakler und den einzelnen Makler.

Auch Makler können also zum Beispiel eine Risikolebensversicherung auf ihrer Webseite einbinden?

Ja. Wir beschäftigen uns mit einem Teil des Marktes, den sich viele Makler noch gar nicht erschlossen haben. Kein Makler macht heute nennenswertes Direktgeschäft. In vielen Bereichen ergibt es aber einfach keinen Sinn mehr, dass der Makler raus zum Kunden fährt. Wir bieten ihm hier eine Lösung. Und weil wir keine Konkurrenten sind, die nur an seine Kunden oder an seine Daten wollen, arbeiten Makler auch gerne mit uns zusammen.

Sie sind mit dem Analysehaus Morgen & Morgen gerade auf Roadshow und erklären Maklern, wie sie sich fit für die Generation Smartphone machen können. Wie geht das denn?

Absolut korrrekt. Morgen & Morgen und wir haben eine strategische Partnerschaft gebildet und sind gerade auf großer Roadshow. Der Internetzugang über Smartphones und Tablets liegt heute schon bei rund 68 Prozent. Emails checken, Bahntickets buchen, googeln, Facebook nutzen, Onlinebanking nutzen und so weiter – heute macht man doch schon fast alles übers Smartphone. Es ist wichtig, dem Makler klarzumachen, dass er die Leute auch genau da abholen muss. Dazu braucht er mindestens mal eine Webseite, die ein auf Mobil-Nutzer abgestimmtes, responsives Design hat. Das haben viele Vertriebler noch nicht. Um solches Wissen geht es. Auch wichtig, ist der Blick über den Tellerrand auf andere Branchen. Mein Lieblingsbeispiel ist hier WhatsApp. Diejenigen, die vorher bei Vodafone, T-Mobile oder O2 für das Thema SMS zuständig waren, können sich heutzutage doch alle aus dem Fenster stürzen. Was machen diese Abteilungen denn heute noch? WhatsApp hat alles auf den Kopf gestellt von einem Tag auf den anderen. Die Digitalisierung kann Geschäftsbereiche komplett verändern. Wichtig ist es, auch dafür mal ein Bewusstsein zu schaffen.

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