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Initiative „Gut beraten“ 10.000 Vermittler haben ihre 15 Pflichtstunden schon voll

Eine gute Nachricht: Viele Tätige in der Versicherungsbranche haben ihre Weiterbildungspflicht bereits erfüllt.
Eine gute Nachricht: Viele Tätige in der Versicherungsbranche haben ihre Weiterbildungspflicht bereits erfüllt. © Initiative "Gut beraten"

15 Stunden Weiterbildung pro Jahr – so lautet die neue Pflicht für Versicherungsvermittler unter der Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD. Laut der Initiative „Gut beraten“ scheint die Branche sich mehr und mehr mit dieser Pflicht anzufreunden.

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Jeder Versicherungsvermittler ist seit 2018 in der Pflicht, mindestens 15 Stunden im Jahr für die Weiterbildung zu opfern. Die Möglichkeiten sind vielseitig. Eine Auswertung der IDD-konformen Weiterbildungsdatenbank „Gut beraten“ zeigt, dass immer mehr sich auch online fortbilden.

„Mit 8.801 neuen Bildungskonten hatten wir im zweiten Quartal 2018 einen Zuwachs von 6,3 Prozent. Seit Jahresbeginn 2018 wurden insgesamt 16.857 neue Konten eingerichtet“, sagt Katharina Höhn, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV). „Das ist zur Jahresmitte bereits eine höhere Zuwachsrate als in den Gesamtjahren 2016 oder 2017.“

Am 30. Juni 2018 verfügten 148.300 vertrieblich Tätige über ein Bildungskonto bei „Gut beraten“. Insgesamt haben sie 506.267 Stunden in ihre Weiterbildung investiert. „Das ist in diesem Zeitraum ein Zuwachs von 4,9 Prozent auf nunmehr fast 12,5 Millionen Stunden Bildungszeit seit dem Start der Initiative im April 2014“, so Höhn. Im zweiten Quartal 2018 entfielen nach dem aktuellen Quartalsbericht durchschnittlich vier Stunden Bildungszeit auf jeden Teilnehmer.

Vier Monate nach dem Start von IDD haben fast 10.000 „Gut-beraten“-Teilnehmer ihr Weiterbildungssoll von 15 Stunden bereits erfüllt. 

„Dieses Engagement stimmt mich zuversichtlich, dass viele Teilnehmer die Gut-beraten-Zielsetzung, mit der wir die freiwillige jährlich 30-stündige Weiterbildung anstreben, realisieren wollen“, schließt daraus Gerald Archangeli, Vorsitzender des Trägerausschusses der Initiative und Vizepräsident des Bundesverbands der Versicherungskaufleute.

Wie die Auswertung weiter zeigt, haben sich die strukturellen Daten dabei wenig verändert. So sei die Altersstruktur nach wie vor stabil: Die Gruppe der 41- bis 60-jährigen ist Ende Juni 2018 mit 79.066 teilnehmenden vertrieblich Tätigen mit 53,3 Prozent am stärksten vertreten. Auch die Altersgruppe der 21- bis 40-jährigen ist mit fast 32,8 Prozent vergleichsweise stark dabei. Die bis 21-jährigen und über 71-jährigen machen nur 1,3 Prozent der Teilnehmer aus.

Und wie sieht es mit den Profilen der Teilnehmer aus?

Auch darüber hat die Initiative informiert. Aktuell beteiligen sich 59.540 Ausschließlichkeitsvermittler und weitere 36.890 Vermittler im angestellten Außendienst – das sind 65 Prozent aller Teilnehmer. Makler und Mehrfachagenten haben einen Anteil von 20 Prozent (30.168 Teilnehmer). In der Gruppe der Mitarbeiter von Versicherungsvermittlern haben 16.207 Vermittler ein Bildungskonto; das entspricht einem Plus von 2 Prozentpunkten im zweiten Quartal 2018.

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