In Gera, Thüringen, stehen sowohl sanierte als auch verfallene Häuser nebeneinander: Ostdeutsche Bundesländer weisen eine höhere Dichte an alten Immobilien auf. © picture alliance/Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
  • Von Juliana Demski
  • 11.03.2020 um 14:02
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Die Kosten für eine Wohngebäudeversicherung können je nach Alter einer Immobilie stark variieren. Laut einer aktuellen Analyse des Vergleichsportals Check24 müssen vor allem Menschen im Osten Deutschlands tiefer in die Tasche greifen: Hier sind Wohnhäuser im Schnitt rund vier Jahre älter als im Westen.

Eine Wohngebäudeversicherung gehört zu den wichtigsten Policen für Immobilienbesitzer. Laut André Boudon von Check24 hängt die Beitragshöhe aber vor allem vom Alter eines Gebäudes ab. „Aufgrund besserer Sicherheitsstandards ge­währen Versicherer für Neubauten Rabatte bis zu 60 Prozent. Günstigere Konditionen gibt es häufig auch, wenn ältere Immobilien saniert wurden.“ Eine aktuelle Check24-Analyse zeigt: In ostdeutschen Bundesländern müssen Hausbesitzer meist mehr zahlen als im Westen.

Laut Untersuchung sind Wohnhäuser im deutschlandweiten Mittel 28 Jahre alt. In ostdeutschen Bundesländern (Durchschnittsbaujahr 1989) sind die Immobilien aber durchschnittlich vier Jahre älter als in westdeutschen (Durchschnittsbaujahr 1993).

Dennoch: Die ältesten Häuser Deutschlands stehen im Saarland. Durchschnittlich gaben Check24-Kunden dort das Baujahr 1974 für ihr Wohneigentum an, wenn sie eine Wohngebäude­versicherung abschlossen. In Bayern hingegen sind die Häuser im Schnitt aus dem Jahr 2000 – ein Unterschied von 26 Jahren.

Aber auch auf Städteebene gibt es große Unterschiede:

Münchner besitzen laut Check24 die jüngsten Häuser. Im Schnitt wurden Immobilien in der bayerischen Landeshauptstadt im Jahr 2002 gebaut. In Frankfurt am Main sind Wohngebäude deutlich älter: Das durchschnittliche Baujahr beträgt 1984.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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