Immobilien als Altersvorsorge Jeder dritte Rentner findet sein Eigenheim zu groß

Inmitten seines üppigen Blumengartens steht der 83-jährige Joachim Maege vor seinem Haus im malerischen Vogtlanddorf Raun.
Inmitten seines üppigen Blumengartens steht der 83-jährige Joachim Maege vor seinem Haus im malerischen Vogtlanddorf Raun. © dpa/picture alliance

Nach wie vor steht die eigene Immobilie als Altersvorsorge hoch im Kurs. Als Rentner kommt dann aber oft der Realitätscheck: die eigene Hütte ist zu groß – und entsprechend teuer. Das zeigt eine aktuelle Umfrage zum Thema.

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Jeder dritte Eigenheimbesitzer im Ruhestand hält seine Immobilie für zu groß. Senioren mit Eigentum verfügen über durchschnittlich 60 Quadratmeter Wohnfläche pro Person. Das sind 50 Prozent mehr als Erwerbstätige, die mit 40 Quadratmetern auskommen müssen. Umziehen ist für Rentner aber keine Alternative. Nur 9 Prozent haben sich überhaupt schon mal mit diesem Thema beschäftigt.



Das zeigt eine Studie der Deutsche Leibrenten Grundbesitz in Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswissenschaft der Universität Köln. Die Marktforscher befragtem dazu 400 Immobilieneigentümer ab 69 Jahren.

Weil Senioren oft über ein großes Haus verfügen, ist die Pflege der Immobilie entsprechend aufwendig: Hausputz, Gartenpflege, Instandhaltung – viele Rentner fühlen sich nach eigenen Angaben damit überfordert.

„Wer im Alter in der eigenen Immobilie wohnen bleiben möchte, sollte rechtzeitig planen und vorsorgen für den Tag, an dem er Haus und Garten nicht mehr alleine bewirtschaften kann“, sagt Friedrich Thiele, Vorstand der Deutsche Leibrenten. „Ein genauer Blick in die Zukunft auf regelmäßige Einnahmen und Ausgaben sowie die finanziellen Reserven ist unverzichtbar. Sonst droht in einer Situation, in der Senioren auf Unterstützung angewiesen sind, doch noch der Auszug aus der vertrauten Umgebung.“
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