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Mehmet Göker © privat
  • Von Redaktion
  • 28.04.2015 um 10:24
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Es wird nicht still um den Gründer und ehemaligen Chef des insolventen Finanzvertriebs Meg. Nun soll Mehmet Göker seine ehemaligen Kunden beim Tarifwechsel beraten – und dabei Provisionen kassiert haben. Geschädigte sind wieder einmal die Versicherer.

Ein neuer Rekord für Mehmet Göker? Am gestrigen Montag geriet der Ex-Chef und Gründer des mittlerweile insolventen Finanzvertriebs Meg zwei Mal in die Schlagzeilen. Vormittags berichtete das Handelsblatt darüber, dass Göker mindestens zwei Jahre nach seiner Flucht in die Türkei private Krankenversicherungen über Strohmänner vertrieb. Damit schädigte er Versicherungsgesellschaften, denen er mehr als 20 Millionen Euro schuldet. Nun legt das Handelsblatt nach. Nachdem seine Strohmänner festgenommen wurde, soll der windige Geschäftemacher eine neue Geldquelle gefunden haben. Göker berät seine ehemalige Kunden beim Tarifwechsel.

Nach Handelsblatt-Informationen hilft Göker den Kunden mit seinem Insiderwissen, in einen günstigeren oder besseren Tarif zu wechseln. Die Provisionen aus den neuen Verträgen, die im Schnitt bei rund 1.500 Euro je Vertrag liegen, legt er in die eigene Tasche. Den Versicherern gehen durch Gökers neuen Service Millionenbeträge verloren, so das Handelsblatt. Vor allem Axa und die Allianz seien betroffen.

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