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Eine Frau führt ein Telefonat im Homeoffice: Trotz Corona blicken die meisten Makler optimistisch in die Zukunft. © picture alliance / Erwin Scheriau / EXPA / picturedesk.com
  • Von Juliana Demski
  • 25.11.2020 um 11:47
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Während im Frühjahr 2020 fast jeder zweite Versicherungsmakler wegen der Corona-Krise deutliche Auswirkungen auf sein Geschäft bemerkte, tat dies Ende Oktober nur noch jeder fünfte. So lautet das zentrale Ergebnis einer aktuellen Umfrage. Nach wie vor sind Einzelmakler stärker betroffen.

Während kurz nach dem ersten Corona-Lockdown im April 41 Prozent der unabhängigen Versicherungsmakler und Mehrfachagenten über eine deutliche Auswirkung auf ihr Geschäft berichteten, tat dies im Juni 2020 noch knapp ein Viertel der Befragten (24 Prozent). Im Oktober 2020 bemerkte sogar nur noch jeder Fünfte (20 Prozent) deutliche Auswirkungen auf sein Geschäft.

Das zeigen mehrere Umfragen der Marktforschungsinstituts GDP in Kooperation mit dem Marketingunternehmen MRTK. Dabei bereiteten vor allem neue Arten der Kundenkommunikation und -betreuung (34 Prozent) sowie ein Rückgang im Neugeschäft (33 Prozent) den Maklern Probleme.

Am deutlichsten betroffen sind aktuell Einzelmakler – denn hier berichten noch immer 27 Prozent über deutliche Auswirkungen der Krise. Für mittelgroße Maklerbüros mit zwei bis drei Mitarbeitern sei die Intensität der Auswirkung durch Corona im Vergleich zur ersten Messung im April indes zurückgegangen, schreiben die Studienautoren.

Trotz der Krise sehen die meisten Makler optimistisch in die Zukunft: So stimmt die große Mehrheit der Befragten (82 Prozent) der Aussage „Ich sehe der weiteren geschäftlichen Entwicklung optimistisch entgegen“ voll und ganz oder eher zu. Über die Hälfte der Makler in größeren Büros (59 Prozent) ist sogar voll und ganz optimistisch im Hinblick auf die zukünftige geschäftliche Entwicklung.

In den Augen der Befragten ist es für Versicherungsunternehmen in der aktuellen Zeit zudem besonders wichtig, den Kunden gegenüber kulant zu agieren (26 Prozent) – beispielsweise mithilfe von vorübergehenden Beitragsfreistellungen oder Stundungen – sowie mit einer guten Erreichbarkeit (22 Prozent) und Maklerunterstützung (19 Prozent) zu punkten.

>>> Hier geht es zu den vollständigen Studienergebnissen.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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