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IDD und die Provisionen „Nur Provisionsvergütung ermöglicht allen Kunden eine qualifizierte Beratung“

Michael H. Heinz ist Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute.
Michael H. Heinz ist Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute. © BVK

Frank Grund, oberster Versicherungsaufseher bei der Bafin, hat der Vermittlerbranche versichert, dass die Provisionsvergütung in Deutschland erhalten bleiben soll. Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute jubelt: Die Basis der Existenz vieler Vermittler sei dadurch gesichert und auch der Zugang zu einer qualifizierten Beratung für die Kunden.

| , aktualisiert am 20.10.2016 09:40  Drucken
„Den Erhalt unserer Existenzbasis haben wir im Zuge der Umsetzung der neuen EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD immer gefordert“, sagt Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). „Und daher sind wir sehr erfreut, dass Frank Grund jetzt klargestellt hat, dass Vergütungen auf Provisionsbasis unangetastet bleiben.“



Der BVK fordert schon seit schon seit Längerem, dass diese Form der Vergütung erhalten bleibt (wir berichteten). Nur sie erlaube es allen Kunden, „eine qualifizierte Beratung durch Versicherungsvermittler in Anspruch zu nehmen.“

Nachjustieren sollte der Gesetzgeber nach Ansicht des Verbands bei der Gleichbehandlung aller Vertriebswege, insbesondere was die Erfüllung von Informations- und Beratungspflichten gegenüber Kunden angeht. Heinz: „Hier sehen wir beim Internet- und Direktvertrieb noch ein großes Manko.“
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