Gerade in computerbasierten Berufen befinden sich viele Mitarbeiter mittlerweile zum zweiten Mal innerhalb von zwölf Monaten im Homeoffice. © picture alliance / dpa Themendienst | Christin Klose
  • Von Manila Klafack
  • 15.02.2021 um 10:18
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lesedauer Lesedauer: ca. 03:30 Min

Die Zusammenarbeit auf Distanz gestaltet sich anders als im persönlichen Miteinander. Das gilt für das Arbeiten der Kollegen miteinander, die Anforderungen an Teamführung sowie in der Kundenbeziehung. Versicherungsmakler kommen gut durch diese Zeit, wenn sie auf ein paar Dinge achten.  

Gerade in computerbasierten Berufen, wie in der Versicherungswirtschaft, befinden sich viele Mitarbeiter mittlerweile zum zweiten Mal innerhalb von zwölf Monaten im Homeoffice. Dem einen gefällt das gut, dem anderen weniger. Manche fahren vielleicht noch ein oder zwei Tage in der Woche ins Büro. Andere nutzen ausschließlich den Arbeitsplatz zu Hause.  

Tipp 1: Die Kundenberatung durch Videoberatung ergänzen 

Für den Versicherungsmakler geht ein großer Teil der täglichen Arbeit per Computer, E-Mail und Messenger-Dienst und über das Telefon vonstatten. Doch interessiert sich ein Kunde für ein neues Produkt und ist das beratungsintensiver, fehlt jetzt das persönliche Gespräch.  

Die verschiedenen Video-Konferenzprogramme können in dieser Zeit des Lockdowns für Versicherungsmakler eine Alternative sein. Sie können den Beratungsalltag für im Lockdown sehr vereinfachen. (https://www.zurich-maklerimpuls.de/geschaeftsmodelle/mach-dich-digital/was-dir-3-bekannte-video-konferenzprogramme-bieten-koennen/) 

Neben diesen Konferenzprogrammen gibt es Tools, die nicht nur ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht per Video ermöglichen. Über die sogenannte Remote-Videoberatung kann der Makler ein Verkaufsgespräch bis hin zur Unterschrift führen.  

Tipp 2: Den Arbeitsplatz richtig einrichten 

Während im Büro normalerweise der Schreibtisch ein echter Schreibtisch ist und dazu ein passender ergonomischer Stuhl vorhanden ist, sieht das zu Hause oft anders aus. Wer dort kein eigenes Arbeitszimmer hat, muss sich oft mit Küchen- oder Esszimmermöbeln zufriedengeben. 

Diese Situation wird schwieriger, je mehr Familienmitglieder daheim sind. Arbeitet der Partner ebenfalls im Homeoffice und müssen Kinder betreut werden, kann es in Küche, Ess- oder Wohnzimmer schnell ziemlich chaotisch zugehen.  

Vielleicht findet sich in der Wohnung ein Plätzchen für einen kleinen Schreibtisch mit einem passenden Bürostuhl. Hier würde es sich ungestörter arbeiten lassen. Wenn nicht, helfen klare Absprachen. In der Kinderbetreuung wechseln sich die Partner am besten ab. Damit hat jeder die Möglichkeit, eine Zeitlang konzentriert zu arbeiten. 

Tipp 3: Den Tag organisieren und strukturieren 

Wichtig bei Arbeiten im Homeoffice ist es, den Tag zu strukturieren. Das gilt sowohl für den Single als auch für Familien, die Kinderbetreuung und Home-Schooling gewährleisten müssen. Dazu gehört, wie im Büro, die Aufgaben des Tages zu planen, pünktlich zu beginnen, Pausenzeiten einzurichten und Feierabend zu machen.  

Ob jemand im Schlafanzug, in der Jogginghose oder lieber perfekt hergerichtet seiner Arbeit nachgeht, ist sicher Geschmackssache. Allerdings raten Experten eher dazu, sich wie für einen Büroarbeitstag fertig zu machen. Das gebe ein besseres Gefühl, hebe die Stimmung und steigere die Arbeitsmoral.  

Tipp 4: Ablenkungen meiden 

Die Flexibilität im Homeoffice kann für den einen oder anderen zu einem Problem werden. Hier noch einmal schnell die Waschmaschine beladen, dort Staubsaugen oder doch nur für einen kleinen Moment den Fernseher anschalten. Die Verlockungen sind vielfältig.  

Auch wenn diese Annehmlichkeiten durchaus genutzt werden können, ist Vorsicht geboten. Es ist ratsamer, sich für diese Tätigkeiten ein Zeitfenster zu setzen, um die Kontrolle über die Arbeitszeit nicht zu verlieren.  

Tipp 5: Mitarbeiternde im Homeoffice führen 

Wie anders und wichtig das Führen aus dem Homeoffice ist, zeigen viele angebotene Seminare, wie „Führen auf Distanz“ oder „Virtuelle Teams erfolgreich aufbauen und führen“ von der Haufe Akademie.  

Das persönliche Gespräch kommt beim Arbeiten auf Distanz zu kurz. Der Austausch mit dem Chef und den Kollegen ist jedoch wichtig. Videotelefonie stellt aufgrund der zusätzlichen Bildübertragung auf den ersten Blick einen guten Ersatz dar.  

Diverse Studien zeigen jedoch, dass sich die Menschen bei dieser Art der Kommunikation meist anders verhalten. Sie werden zudem vom Gegenüber anders wahrgenommen als es bei einem persönlichen Gespräch der Fall wäre. Die technischen Einschränkungen mit schlechter Bild-Ton-Qualität tun ihr übriges. Ein Telefonat kann hier manchmal der bessere Weg sein.  

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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