Hoher Besuch von Verbraucherschutzminister Heiko Maas Finanzmarktwächter wollen Standmitteilungen von Lebenspolicen untersuchen

Sandra Klug (Teamleiterin Finanzmarktmächter VZHH), Günter Hörmann (Vorstand VZHH), Cornelia Prüfer-Storcks (Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hamburg), Heiko Maas (Verbraucherschutzminister) und Dorothea Mohn, Teamleitung Finanzen Verbraucherzentrale Bundesverband (v.ln.r.)
Sandra Klug (Teamleiterin Finanzmarktmächter VZHH), Günter Hörmann (Vorstand VZHH), Cornelia Prüfer-Storcks (Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hamburg), Heiko Maas (Verbraucherschutzminister) und Dorothea Mohn, Teamleitung Finanzen Verbraucherzentrale Bundesverband (v.ln.r.) © Christian Martin / Verbraucherzentrale Hamburg

Verbraucherschutzminister Heiko Maas besuchte heute die Verbraucherzentrale Hamburg, um sich ein Bild von der Arbeit des Finanzmarktwächters dort zu machen. Für eine Untersuchung rufen die Hamburger Verbraucherschützer Verbraucher bundesweit auf, ihre Standmitteilungen von Lebens- und Rentenversicherungen einzusenden.

| , aktualisiert am 14.06.2015 17:22  Drucken
Der Minister ließ sich in der Verbraucherzentrale über den Aufbau des Finanzmarktwächters und die Situation von Verbrauchern im Versicherungsmarkt informieren. „Der Finanzmarktwächter ist ein wichtiges Projekt, um den Verbraucherschutz in Deutschland zu stärken. Die Hamburger Verbraucherzentrale kümmert sich um den Versicherungsmarkt, für den die  Privathaushalte fast 190 Milliarden Euro im Jahr ausgeben, das sind im Durchschnitt über 2.300 Euro für jeden Bürger. Daher ist es richtig, dass der Finanzmarktwächter dieses wichtige Thema für Verbraucher genau untersucht“, so Maas.

Gegenstand einer aktuellen Untersuchung der Verbraucherzentrale Hamburg sind die Standmitteilungen, die Verbraucher jedes Jahr für ihre Lebens- oder Rentenversicherung erhalten. Sie sollen helfen, den Status des Versicherungsproduktes und die späteren Leistungen einzuschätzen. In Beratungsgesprächen der Verbraucherzentralen würde sich immer wieder zeigen, dass diese Schreiben uneinheitliche und für Verbraucher zum Teil verwirrende Informationen enthielten.

Verbraucher können ihre Standmitteilungen an die Verbraucherzentrale Hamburg schicken, wo sie auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit untersucht werden sollen. Die Analyse soll auch zeigen, wie sich die Beteiligung an den Bewertungsreserven seit 2008 verändert hat. Weitere Infos gibt es hier.
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