Hannoversche-Vertriebsvorstand Bewersdorf zur Risikolebensversicherung „Vermittler können jetzt auch anonyme Voranfragen stellen“

Carlo Bewersdorf, Vorstand Vertrieb und Marketing der Hannoverschen.
Carlo Bewersdorf, Vorstand Vertrieb und Marketing der Hannoverschen. © Hannoversche

In der Risikolebensversicherung (RLV) gehört der Direktversicherer Hannoversche zu den Marktschwergewichten. Was Verbraucher beim Abschluss einer RLV beachten sollten und was die Hannoversche unternimmt, um sowohl für Direktkunden als auch für Vermittler interessant zu bleiben, sagt Vertriebsvorstand Carlo Bewersdorf im Interview mit Pfefferminzia.

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Pfefferminzia: Welche grundsätzlichen Kriterien sollten Verbraucher vor dem Abschluss einer Risikolebensversicherung im Blick haben?

Carlo Bewersdorf: Bei der Familienabsicherung sollte die Versicherungssumme nicht zu niedrig angesetzt werden. Wir empfehlen das vier- bis fünffache des Jahresbruttoeinkommens des Hauptverdieners. Insbesondere bei der Absicherung der Familie ist es wichtig, dass sich die Produkte mit Erhöhungs- oder Nachversicherungsgarantien sich steigenden Absicherungsbedürfnissen anpassen lassen. Das können beispielsweise Heirat, Geburt eines Kindes oder die Selbstständigkeit sein.

Die Risikolebensversicherung gehört zu den Kernprodukten der Versicherungsbranche. Mit welchen Produkt- oder Service-Besonderheiten will sich die Hannoversche vom Marktangebot abheben?

Als erste deutsche Lebensversicherung bietet die Hannoversche eine Produktkombination aus Risikolebensversicherung und einer Versicherung für den Fall schwerer Erkrankungen – auch als Dread Disease bekannt. Bei Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt erhalten Kunden als zusätzliche Leistung zehn Prozent der Versicherungssumme. Dieses Angebot wurde als beste Versicherungsinnovation 2016 ausgezeichnet.

Für Vermittler ist sicherlich auch die erleichterte Gesundheitsprüfung für alle Immobilien- und Praxisfinanzierungen interessant: Bis zu einer Absicherungssumme von 400.000 Euro müssen nur zwei Gesundheitsfragen beantwortet werden. Neu ist auch die Anhebung der Summengrenze: Erst ab Summen über 400.000 Euro ist eine ärztliche Untersuchung notwendig. Vermittler können jetzt auch anonyme Voranfragen stellen.

Wie hat sich der Risikoleben-Bereich bei der Hannoverschen in 2016 entwickelt?

Im vergangenen Jahr haben wir unsere Produktwelt neu strukturiert. Sie gliedert sich in die Linien Klassik, Plus und Exklusiv. Jeder Tarif – ob mit konstanter oder fallender Versicherungssumme – ist jetzt noch günstiger.

Welche Ziele streben Sie für 2017 an?

2017 werden wir unsere führende Position unter den preiswertesten Anbietern im Markt stärken. Kunden und Vermittler werden somit in jeder Hinsicht weiter profitieren.

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