Ein Bewerbungsgespräch in einem Büro: Viele Arbeitnehmer wünschen sich vom künftigen Arbeitgeber auch weiche Faktoren, wie etwa Unterstützung bei der Gesundheitsversorgung. © picture alliance / dpa Themendienst | Christin Klose
  • Von Juliana Demski
  • 17.11.2020 um 12:34
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Unternehmen setzen vermehrt auf besondere Zusatzleistungen, um Fachkräfte zu gewinnen. Aus gutem Grund: Neben einer guten Bezahlung und flexiblen Arbeitszeiten setzt ein Großteil der Bewerber hierzulande Sozialleistungen wie eine betriebliche Altersversorgung oder auch eine betriebliche Krankenversicherung voraus, wie eine aktuelle Umfrage ergab.

Bei der Auswahl eines potenziellen Arbeitgebers bleibt das Gehalt für 75 Prozent der Menschen hierzulande das Hauptkriterium. 64 Prozent achten zudem auf die Entfernung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz. Aber auch auf erweiterte Sozialleistungen wie eine betriebliche Altersversorgung (bAV) legt die Mehrheit der Deutschen (59 Prozent) wert, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Gothaer Versicherung zeigt. Weitere 4 Prozent finden ein solches Angebot sogar sehr wichtig.

42 Prozent achten zudem darauf, dass ein neuer Arbeitgeber eine betriebliche Gesundheitsvorsorge anbietet – und jeder vierte Befragte findet es wichtig, dass er sich an Beiträgen zu einer betrieblichen Krankenversicherung (bKV) beteiligt. Etwa jeder Fünfte bewertet es indes als besonders wichtig, dass der neue Chef Betriebssport (22 Prozent) oder einen Dienstwagen (21) Prozent) anbietet, weitere 15 Prozent sagen dies über das Angebot von Dienst-E-Bikes.

Flexible Arbeitszeiten gefragt

Rund die Hälfte der Deutschen achtet zudem auf flexible Arbeitszeiten (52 Prozent), eine gute Work-Life-Balance (51 Prozent) sowie ein attraktives Aufgabengebiet (49 Prozent) am neuen Arbeitsplatz. Etwas mehr als ein Drittel der Befragten legen außerdem besonders viel Wert auf Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten – dieses Kriterium spielt insbesondere für Jüngere zwischen 18 und 29 Jahren sowie bei Befragte aus Haushalten ohne Kinder eine große Rolle.

Befragten mit Kindern im Haushalt (64 Prozent) sind indes die Entfernung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz sowie flexible Arbeitszeiten (52 Prozent) überdurchschnittlich wichtig.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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