Arbeitskraft (BU/EU)› zur Themenübersicht

Grafik So oft kommt es in BU-Verträgen zu Ausschlüssen oder Risikozuschlägen

So sieht die Annahmepolitik der Versicherer in der Berufsunfähigkeitsversicherung aus.
So sieht die Annahmepolitik der Versicherer in der Berufsunfähigkeitsversicherung aus. © GDV

Lehnen Versicherer Anträge auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung reihenweise ab? Eine Auswertung des Versicherungsverbands GDV zeigt nun: Nein, nicht wirklich. Vier von hundert Versicherungsanträgen hätten die Unternehmen 2014 wegen zu hoher Risiken abgelehnt, heißt es. 75 Prozent hätten sie ohne Ausschlüsse und Risikozuschläge angenommen.

| , aktualisiert am 05.01.2017 16:28  Drucken
Drei von vier Versicherungsanträgen (75 Prozent) haben die Versicherer im Jahr 2014 angenommen. Und zwar ohne Leistungsausschluss oder Risikozuschlag. Das legen zumindest Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nahe. Er nahm sich 720.000 Anträge aus dem Jahr 2014 vor und wertete diese aus.



Bei 11 Prozent der Anträge kam es zu Leistungsausschlüssen im Vertrag. Bei 3 Prozent zu Zuschlägen. Laut der Zahlen haben die Versicherer bei einem von hundert angenommenen Anträgen sowohl Leistungsausschlüsse als auch Risikozuschläge vereinbart.

Knapp ein Zehntel der Versicherungsanträge endete ohne Vertragsabschluss. Bei rund 5 Prozent der Anträge kam kein Vertrag zustande, weil Kunden das Angebot nicht annahmen. Die Versicherer selbst lehnten 4 Prozent der Anträge ab.
Pfefferminzia Event-Kalender
Pfefferminzia HIGHNOON
Pfefferminzia bestellen