Grafik Furcht vor Cyberangriffen führt zu Umsatzverlust

Cybercrime hält offensichtlich viele Unternehmen in Deutschland davon ab, ihren Betrieb digital auf Vordermann zu bringen.
Cybercrime hält offensichtlich viele Unternehmen in Deutschland davon ab, ihren Betrieb digital auf Vordermann zu bringen. © Bundesdruckerei

Die Angst vor Cyberangriffen hält viele Unternehmen davon ab, den eigenen Betrieb möglichst schnell auf den digitalen neuesten Stand zu bringen. Jedes fünfte Unternehmen in Deutschland befürchtet aus diesem Grund Umsatzverluste.

| , aktualisiert am 28.07.2016 08:48  Drucken
„Egal, ob IT-Sicherheitsbedenken berechtigt, übertrieben oder vorgeschoben sind: Fakt ist, sie haben volkswirtschaftliche Auswirkungen und verzögern die notwendige Digitalisierung der deutschen Wirtschaft“, sagt Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei. Die Gesellschaft hat jüngst für die Studie zum Thema „IT-Sicherheit im Rahmen der Digitalisierung“ 556 Führungskräfte befragt.



Danach verzichten überdurchschnittlich viele Maschinen- und Anlagenbauer verzichten auf Umsatz, weil sie aus Angst vor Cyberattacken ihre Prozesse, Produkte und Services langsamer digitalisieren: Auf jedes sechste (17 Prozent) Unternehmen dieser Branche trifft diese Aussage „voll und ganz zu“, auf weitere 13 Prozent trifft sie „eher zu“, auf weitere 27 Prozent teilweise.

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„Der Trend zur vernetzten Industrie 4.0 stellt vor allem Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus vor die vermeintliche Entscheidung: schnelle Digitalisierung und Vernetzung samt höheren Sicherheitsrisiken oder langsame digitale Transformation und Umsatzverzicht“, sagt Hamann. Dabei seien mit der richtigen IT-Sicherheitsstrategie die Risiken beherrschbar.

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