Eine Ärztin geht einen Krankenhausflur entlang: GKV-Versicherte haben sich einen Schuldenhaufen von rund 7 Milliarden Euro bei den Krankenkassen angespart. © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 08.09.2017 um 10:22
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Seit 2007 gibt es hierzulande eine Krankenversicherungspflicht. Doch nicht jeder Arbeitnehmer kann die Kosten für die Kassen aufbringen. Wie aktuelle Zahlen des GKV-Spitzenverbands zeigen, schulden die gesetzlich Versicherten ihren Krankenkassen mittlerweile mehr als 7 Milliarden Euro.

Jeder Deutsche muss seit dem Jahr 2007 krankenversichert sein. Doch vor allem Selbstständige und Angestellte können die Kosten für die monatlichen Beiträge der Krankenkassen oft nicht aufbringen. So entstanden über die Zeit Schulden in Höhe von rund 7 Milliarden Euro, wie Zahlen des GKV-Spitzenverbands zeigen, die dem Ärzteblatt vorliegen.

Kurz vor der letzten Bundestagswahl lagen die Beitragsschulden noch bei rund 2,2 Milliarden Euro. Grund: Es gab schätzungsweise 200.000 Nichtversicherte. Daher führte die Regierung eine Versicherungspflicht ein.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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