Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 08.08.2017 um 10:18
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Vergangene Woche kamen Gerüchte auf, die Regierung würde die elektronische Gesundheitskarte bald für gescheitert erklären – stimmt alles nicht, heißt es jetzt vom Bundesgesundheitsminister. Dennoch wird die Frist, bis wann alle Arztpraxen an die neue Technik angepasst sein müssen, nun verlängert.

Laut Medienberichten soll die Regierung über einen Ausstieg aus dem System elektronischer Gesundheitskarten (EGK) nachdenken. Grund sind Lieferprobleme bei der Technik. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat diese Gerüchte nun dementiert.

„Für Ausstiegsszenarien gibt es überhaupt keinen Anlass“, so Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Die Zukunft der Karte sehe er zuversichtlich.

Dennoch gibt es eine Änderung:

Die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (Gematik), die das Projekt umsetzen soll, ging mit der Auslieferung der Ausrüstung bereits im Juni in die letzte Phase. Das berichtet das Ärzteblatt.

Trotzdem musste die Frist, bis wann alle Arztpraxen auf dem neuen Stand der Technik sein müssen, auf Ende 2018 verlängert werden. Grund: Die notwendigen Konnektoren fehlen noch.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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