Gesetzliche Altersvorsorge Rentenbeiträge werden vorerst nicht steigen

Rentner: Vor Altersarmut schützt vor allem eine gute Altersvorsorge. Deshalb fordert Axel Reimann, Präsident der Deutschen Rentenversicherung, die Politik auf, das System zukunftsfest zu machen.
Rentner: Vor Altersarmut schützt vor allem eine gute Altersvorsorge. Deshalb fordert Axel Reimann, Präsident der Deutschen Rentenversicherung, die Politik auf, das System zukunftsfest zu machen. © Getty Images

Die Rentenversicherungsbeiträge sollen in den nächsten fünf Jahren nicht steigen. Nach 2020 sei jedoch mit einem deutlichen Anstieg zu rechnen, prognostiziert Axel Reimann, Präsident der Deutschen Rentenversicherung.

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Bis 2020 soll der Beitragssatz zur Rentenversicherung auf derzeitigem Niveau von 18,7 Prozent bleiben, erklärte Reimann in einem Interview gegenüber der Rheinischen Post. Danach rechnet der Präsident der Rentenversicherung mit einem Beitrag von knapp unter 22 Prozent, weil die gesetzlich vorgegebene Untergrenze der Rücklagen dann erreicht sein wird.

Laut Reimann sei die demografische Entwicklung 2030 aber nicht zu Ende. Die Politik müsse deshalb diskutieren, wie es danach weitergehe. „Um den Forderungen der demografischen Entwicklung nach 2030 gerecht zu werden, wäre es sinnvoll, dass sich die Politik in absehbarer Zeit mit dem Alterssicherungssystem insgesamt befasst“, so Reimann.

Und weiter: „Dazu gehören neben der gesetzlichen Rente auch die beiden anderen Pfeiler, die private und die betriebliche Altersvorsorge.“
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