Die Skyline von Frankfurt am Main: Auch die Solvenzquoten der deutschen Lebensversicherer strebten zuletzt nach oben, wie der Branchenverband GDV meldet. © Pixabay
  • Von Juliana Demski
  • 04.04.2019 um 11:07
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Was die finanzielle Stabilität angeht, war 2018 ein gutes Jahr für die Lebensversicherer. Und auch für die Schaden- und Unfallsparte gab es keine negativen Entwicklungen hinsichtlich der Solvenzquoten. Das berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) anhand eigener Berechnungen.

Seit 2016 gibt es das Aufsichtssystem Solvency II nun schon – und seither haben die Lebensversicherer ihre Lage auch immer weiter verbessern können. Das berichtet der Branchenverband GDV auf Basis einer internen Auswertung. Demzufolge lag die Solvenzquote im vierten Quartal 2018 bei 324 Prozent – ohne Übergangsmaßnahmen. 2017 lag der Wert bei 266 Prozent.

Der GDV führt die stetigen Verbesserungen in der Lebensversicherung „auf die Stabilisierung des Zinsumfelds, aber auch auf die Neuausrichtung des langfristigen Geschäftsmodells zurück“. Ein Beispiel: Die Einführung neuer Lebensversicherungsprodukte, die Garantieelemente mit einer stärker an Renditechancen orientierten Kapitalanlage verknüpfen. Sie hätten die Risikotragfähigkeit der Versicherer gestärkt, so der Verband. 

In der Schaden- und Unfallsparte ergaben sich hingegen nur geringfügige Veränderungen. Im vierten Quartal 2018 dürfte die Quote bei 290 Prozent gelegen haben – nach 294 Prozent zur Jahresmeldung 2017, berichtet der GDV.

Die Solvenzquoten sollen zeigen, wie stabil die Versicherer durch unwahrscheinliche Schockszenarien kommen. Wie diese Zahlen genau zu lesen und zu interpretieren sind, erfahren Sie hier

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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