GDV-Schaden-Statistik Diebe klauten 2017 Autoteile im Wert von 200 Millionen Euro

Im vergangenen Jahr mussten deutsche Kfz-Versicherer rund 200 Millionen Euro für gestohlene Autoteile leisten.
Im vergangenen Jahr mussten deutsche Kfz-Versicherer rund 200 Millionen Euro für gestohlene Autoteile leisten. © dpa/picture alliance

Autoteile werden inzwischen zwar seltener gestohlen, aber diese sind dann oft teurer als früher. Im vergangenen Jahr waren etwa 90.000 kaskoversicherte Pkw betroffen, aus denen Bordcomputer, Lenkräder und Airbags gestohlen wurden.

| , aktualisiert am 19.11.2018 11:10  Drucken

Rund 200 Millionen Euro mussten deutsche Kfz-Versicherer 2017 für gestohlene Autoteile berappen. Rund 90.000 Teile wurden aus den betroffenen Autos entwendet. Das sind rund 15 Prozent weniger als 2016. Da waren es 106.000.

Allerdings ist der durchschnittliche Schaden in jedem Jahr höher. 2017 lag der Schnitt bei 2.200 Euro und damit etwa ein Drittel über dem aus dem Jahr 2014 (1.700 Euro). Diese Zahlen zeigt die aktuelle Schaden-Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Dabei fallen vor allem die elektronischen Geräte ins Gewicht. Knapp 4.700 Euro kostet die Reparatur, da Kriminelle bei ihrem Diebstahl die Mittelkonsole oder das gesamte Cockpit zerstören. Um etwa 50 Prozent teurer sind diese Fälle seit 2014 geworden. Abgesichert werden diese Schäden durch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung, die sich nicht auf den Schadenfreiheitsrabatt auswirken.

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