Sven Hennig (l.) ist Versicherungsmakler aus Bergen auf Rügen. Christopher Oster ist Mitgründer und Geschäftsführer von Clark. © privat / Clark
  • Von Redaktion
  • 04.02.2016 um 07:44
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Um unter anderem Bestandskunden klassischer Makler abzuwerben, zahlt der App-Betreiber Clark jetzt eine satte Belohnung. Dieses Vorgehen verteidigt das von Christopher Oster geführte Start-up gegen Kritik von Versicherungsmakler Sven Hennig.

Wie weit darf der Konkurrenzkampf um Kunden zwischen klassischen und den neuen „digitalen“ Versicherungsmaklern gehen? Welches Geschäftsgebaren ist ein nicht mehr zu tolerierendes Verhalten unter Mitbewerbern?

Darüber streiten sich jetzt wieder Vertreter beider Lager. Den aktuell kritisierten App-Betreiber Clark stellten wir daher die Frage: „Halten Sie die Kritik an Ihrer Aktion, mit der auch Bestandskunden anderer Versicherungsmakler zu Ihrem Unternehmen abgeworben werden können, für gerechtfertigt?“

„Wir sehen die Aktion als angemessen an“

„Aufgrund der positiven Rückmeldung unserer Kunden, sehen wir die Aktion als angemessen an. Die Aktion Kunden-werben-Kunden richtet sich ausschließlich an unsere treuen Bestandskunden“, erklärt Clark-Geschäftsführer Christopher Oster.

Wer als Clark-Kunde den digitalen Versicherungsmakler weiterempfehle, erhalte dafür derzeit 150 Euro. Dies gelte aber nur noch bis Mitte Februar. „Danach wird die Weiterempfehlungsprämie wieder auf 50 Euro reduziert“, so Oster weiter.

Apps sollen den Makler überflüssig machen

In die Defensive geraten ist der Anbieter Smartphone-tauglicher Programme zum selbstständigen Managen des persönlichen Versicherungsbestands durch einen kritischen Blog-Beitrag von Sven Hennig.

Der Versicherungsmakler aus Bergen auf Rügen hatte bereits in der Vergangenheit mahnend deutlich gemacht, was bei den neuen Versicherungs-Fintechs aus Kundensicht alles zu beachten ist.

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