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Finanztip Diese Robo-Advisors überzeugen im Test

Ein Smartphone in den Händen seines Besitzers: Immer häufiger lassen sich Anleger von digitalen Helfern unterstützen.
Ein Smartphone in den Händen seines Besitzers: Immer häufiger lassen sich Anleger von digitalen Helfern unterstützen. © Pixabay

Digitale Vermögensverwalter sind in der Geldanlage keine Seltenheit mehr. Aber wie gut ist deren Beratung? Und taugen Robo-Advisors auch für Kleinanleger? Das hat das Verbraucherportal „Finanztip“ ermittelt.

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Robo-Advisors betreuen hierzulande Geldanlagen in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro. Grund genug für Finanztip, sich die digitalen Berater mal genauer anzuschauen – gerade im Hinblick auf ihre Sinnhaftigkeit für Kleinanleger. Denn der digitale Service kann auch ganz schön ins Geld gehen.   

Meist übernehmen Robo-Advisors drei Schritte für Kunden: Sie ermitteln, wie viel Risiko ein Sparer vertragen kann, leiten daraus ein Portfolio ab und kümmern sich dann um die Umsetzung der Geldanlage. Heißt: Sie kaufen die passenden Fonds gleich ins Kundendepot. 

Das Problem: „Zu der üblichen Verwaltungsgebühr der ausgewählten Fonds verlangen die Anbieter weitere Gebühren“, sagt Sara Zinnecker, Geldanlage-Expertin bei dem Verbraucherportal Finanztip. „Der Aufpreis variiert je nach Anbieter und kann zwischen einem halben Prozent der Anlagesumme bis zu mehr als einem Prozent jährlich ausmachen.“  

Allgemein betrachtet gibt es zwei Arten von Robo-Advisors:

Manche gestalten die Geldanlage aktiv mit und manche folgen einem passiven Ansatz. Letztere wollen die anfangs festgelegte breite Vermögensaufteilung beibehalten. „Wie gut aktive Robo-Advisors sind, können wir aktuell nicht beurteilen“, so Zinnecker. „Die Strategien basieren auf vielen Annahmen und müssen sich erst noch beweisen, am besten über einen gesamten Börsenzyklus.“ Deshalb hat Finanztip sich vorerst nur die passive Art angeschaut. 

Das Ergebnis:  

„Damit sich Robo-Advisors auch für Kleinanleger eignen, sollte die Mindestanlagesumme nicht mehr als 10.000 Euro betragen. Für uns war weiterhin wichtig, dass die Gesamtkosten nicht mehr als ein Prozent der Anlagesumme ausmachen und die Anbieter sich im Portfolio auf Aktien- und Anleihe-ETFs konzentrieren“, sagt Zinnecker. 

Folgende drei Anbieter empfiehlt Finanztip laut Studie:

  • Quirion (Mindestanlage 5.000 Euro, Sparpläne ab 30 Euro pro Quartal)
  • Growney (keine Mindestanlage, Sparpläne ab 0 Euro)
  • Weltinvest (für Selbstentscheider, Mindestanlage 2.000 Euro) 

>>> Hier geht es zu den vollständigen Ergebnissen und Auswertungen.

Finanztip gibt aber auch zu bedenken, dass die selbstgemachte Geldanlage derzeit noch günstiger ist: „Wir empfehlen, in breit aufgestellte Altien-ETFs zu investieren. Um die Schwankungen am Aktienmarkt etwas aufzufangen, sollte ein anderer Teil in Fest- oder Tagesgeld angelegt werden“, erklärt Zinnecker. „Diese selbstgemachte Geldanlage kostet oft nicht mehr als 0,3 Prozent des Anlagebetrags.“ Nur, wer sich das selbst nicht zutraue, solle sich an einen Robo-Advisor wenden.

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