Seit Jahren beobachte das IVFP den Rentenversicherungsmarkt und stelle dabei immer wieder fest, dass eine Gegenüberstellung anhand deterministischer Hochrechnungen – wie in etablierter Software üblich – oftmals falsch sei, begründet das Institut die Entwicklung des eigenen Rechners. © Screenshot Fairgleichen.net
  • Von Lorenz Klein
  • 02.07.2019 um 17:44
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Das Institut für Vorsorge- und Finanzplanung (IVFP) hat Vermittlern seine neue Vergleichssoftware zur privaten Rentenversicherung zugänglich gemacht. Unter „fairgleichen.net“ sollen Vertriebsprofis künftig eine kostenfreie Alternative zu den bisherigen Vergleichsrechner am Markt erhalten, wie das IVFP mitteilte.

Die neue Vergleichssoftware für Vermittler sei nötig, weil die bisherigen Vergleichsrechner am Markt oft „Äpfel mit Birnen“ vergleichen würden, teilte das das Institut für Vorsorge- und Finanzplanung (IVFP) bereits Anfang Juni mit (wir berichteten)

Am Dienstag ist nun der Startschuss für fairgleichen.net gefallen. Die erste Version verfolge den Ansatz eines Minimum Viable Products (MVP), wie es im Silicon-Valley-Jargon heißt. Bedeutet: Man wolle mit „möglichst schlankem Funktionsumfang“ starten und anschließend die Software gemeinsam mit den Anwendern weiterentwickeln, wie Michael Hauer, Geschäftsführer des IVFP, erklärt.

Wie geht es weiter?

In den nächsten Ausbaustufen werde die Anwendung um die Anregungen ergänzt, die von den Nutzern an das IVFP weitergegeben werden, berichten die Softwaremacher.

In weiteren Ausbaustufen seien stochastische Simulationen auf kundenindividueller Ebene bei den Ablauf- und Rentenleistungen vorgesehen. Dafür hat das IVFP nach eigenen Angaben in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut (ITWM) die „Community Altersvorsorge“ gegründet.

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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit Oktober 2016 an.

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