Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

EU-Kommission Einführung der IDD soll europaweit verschoben werden

Europaflaggen vor der Europäischen Kommission in Brüssel. Die IDD wird europaweit verschoben.
Europaflaggen vor der Europäischen Kommission in Brüssel. Die IDD wird europaweit verschoben. © dpa/picture alliance

Die EU-Kommission hat die Verschiebung der Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD beschlossen. Doch für die deutsche Versicherungsbranche wird sich dadurch sehr wahrscheinlich nichts ändern.

|  Drucken

Wie der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW mitteilt, müssen die EU-Mitgliedstaaten die Insurance Distribution Directive (IDD) nicht zum 23. Februar 2018 einführen, sondern haben bis zum 1. Juli 2018 Zeit. Angewendet werden die neuen Regelungen zum Versicherungsvertrieb dann europaweit ab dem 1. Oktober.

Jedoch werden das Europäische Parlament und der Rat diese Änderung vermutlich erst im März annehmen. Daher wird die Verschiebung rückwirkend gelten.

Für Deutschland jedoch hat diese Entscheidung keine Auswirkungen. „Das deutsche IDD-Umsetzungsgesetz ist beschlossen und tritt zum 23. Februar in Kraft. Es ist unwahrscheinlich, dass auch der deutsche Gesetzgeber eine Verschiebung vornehmen wird“, so AfW-Vorstand Norman Wirth.

Höheres Rentenniveau für alle
Werbung

Mütter, die früh wieder in den Job einsteigen, könnten die Rentenbeitragszahler bis 2050 um insgesamt rund 190 Millarden Euro entlasten. So lautet das Ergebnis einer Studie des Prognos-Instituts im Auftrag des GDV.

Was diese Entwicklung für Frauen in puncto eigener Rentenansprüche und der privaten Riester-Altersvorsorge in konkreten Zahlen bedeutet, lesen Sie in folgendem Beitrag.

Mein Geld TV zum Thema Altersvorsorge
Werbung

Wenn es um das Thema Altersvorsorge geht, gehört Deutschland in Europa zu den Schlusslichtern. Fehlen geeignete Altersvorsorgeprodukte oder ist es die zu erwartende Rente im Jahr 2030, die künftig auf einem Rentenniveau von 45 Prozent des Bruttoeinkommens liegen wird?

In der Expertenrunde von Mein Geld TV geht es um die richtigen Finanzprodukte und um Zukunftsthemen im Bereich der Altersvorsorge. Hier geht es zur Diskussionsrunde.

Phoenix Partnerschaft: die Pläne für Europa
Werbung

Standard Life geht von einem "harten Brexit" im März 2019 aus.

Nigel Dunne, der Geschäftsführer für Standard Life in Europa, erklärt wie die Pläne von Standard Life in der neuen strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe aussehen und was die konkreten Pläne für das Europageschäft sind.

Mit Weitblick die Vorsorge planen