Erster ausländischer Versicherer Allianz darf Holding in China gründen

Der Stand der Allianz auf einer Messe in China: Der Versicherer darf dort nun offiziell eine eigene Holding aufbauen.
Der Stand der Allianz auf einer Messe in China: Der Versicherer darf dort nun offiziell eine eigene Holding aufbauen. © dpa/picture alliance

Für die Allianz gibt es Grund, zu feiern: Als erste ausländische Versicherung darf sie in China ein Geschäft aufbauen. Das hat kürzlich die chinesische Banken- und Versicherungsaufsicht beschlossen.

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Als erster ausländischer Versicherer überhaupt darf die Allianz in China eine Holding gründen, an der kein einheimisches Unternehmen mehr beteiligt ist. Das hat die dort zuständige Banken- und Versicherungsaufsicht nun bekanntgegeben.

Vorstandschef Oliver Bäte gehe davon aus, dass der Versicherer den China-Ableger im nächsten Jahr aufbauen wird, wie das Handelsblatt berichtet. Die Allianz werde von der Liberalisierung und dem Wachstum des Marktes profitieren, der in den nächsten zehn Jahren um rund 14 Prozent pro Jahr wachsen soll.

Nach eigenen Angaben ist die Allianz bereits seit mehr als 100 Jahren in China aktiv. Sie beschäftige dort 2.000 Mitarbeiter. Im Bereich der Lebensversicherung gibt es laut Handelsblatt ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem staatlichen Finanzriesen CITIC unter dem Namen Allianz China Life. Auch in der Schaden- und Unfallsparte plane der Versicherer zudem eine Partnerschaft mit dem chinesischen Internet-Händler JD.com.

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