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Erhöhung Renten steigen zum 1. Juli erneut

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (rechts) übergibt dem neuen Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil (SPD), seine Ernennungsurkunde im Schloss Bellevue.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (rechts) übergibt dem neuen Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil (SPD), seine Ernennungsurkunde im Schloss Bellevue. © dpa/picture alliance

Die Beschäftigungs- und Lohnentwicklung in Deutschland ist so gut, dass im Sommer die Renten erneut erhöht werden können. Der neue Bundesarbeitsminister Hubertus Heil versprach Ruheständlern im Osten rund 3,4 Prozent mehr Rente, im Westen werden es etwa 3,2 Prozent sein.

| , aktualisiert am 03.04.2018 11:56  Drucken

Eine der ersten Amtshandlungen des neuen Bundesarbeitsministers Hubertus Heil (SPD) wird die Rentner in Deutschland freuen. Am Dienstag verkündete er in Berlin die Anpassung der Rente zum 1. Juli 2018. Im Westen steigt sie um 3,22 Prozent, im Osten um 3,37 Prozent. Auch 2017 und 2016 ging es mit der Rente bereits nach oben.

Die positive Lohnentwicklung ermögliche diesen erneuten Schritt, so Heil. „Das ist eine erfreuliche Nachricht für die über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner. Und es zeigt: Die gesetzliche Rente ist und bleibt die zentrale Säule der Alterssicherung in Deutschland“, so der neue Bundesarbeitsminister.

Diese Säule solle nun weiter gestärkt werden. „Mit einer Grundrente, die jahrzehntelangen Einsatz im Arbeitsleben, bei der Pflege und in der Kindererziehung honoriert; mit der Stabilisierung von Rentenniveau und Beitragssatz; und mit einer weiteren deutlichen Verbesserung der Absicherung bei Erwerbsminderung“, so Heil.

Neu bei der diesjährigen Anpassung ist laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), dass die Regelungen des Rentenüberleitungsabschlussgesetzes in den neuen Bundesländern greifen. Danach soll der aktuelle Rentenwert mindestens so angepasst werden, dass er 95,8 Prozent des Westwertes erreicht. Entwickeln sich die Löhne in den neuen Ländern besser, wird das in der Anpassungsformel berücksichtigt und angewendet. Das ist laut BMAS in diesem Jahr der Fall und führt zu der höheren Anpassung.

„Auf dem Weg zu gleichen Rentenwerten in Ost und West kommen wir mit der Rentenanpassung 2018 somit gut voran. Der Rentenwert (Ost) erreicht 95,8 Prozent des Westwerts. Bis spätestens zur Rentenanpassung 2024 wird der aktuelle Rentenwert (Ost) auf 100 Prozent des Westwerts ansteigen“, kündigt Heil an.

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