Ist Vorstand des BdV: Stephen Rehmke © BdV
  • Von Juliana Demski
  • 08.06.2022 um 16:40
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 00:55 Min

„Endlich scheint der Stein ins Rollen zu kommen“, freut sich Stephen Rehmke, Vorstand beim Bund der Versicherten (BdV), über das Ergebnis der Frühjahreskonferenz der Länder. Dort hatten sich die Ministerpräsidenten einen Schritt auf die Versicherungspflicht für Elementarschäden zubewegt.

Eine Versicherungspflicht für Elementarschäden sei „verfassungsrechtlich nicht ausgeschlossen“, hieß es kürzlich auf einer Ministerpräsidentenkonferenz (wir berichteten). Beim Bund der Versicherten (BdV) erfährt diese Auffassung der Länder nun Zustimmung.

„Endlich scheint der Stein ins Rollen zu kommen“, so BdV-Vorstand Stephen Rehmke. „Gegen die Schäden von Naturgefahren brauchen wir einen wirksamen Schutz. Wir werden uns im Sinne aller Verbraucherinnen und Verbraucher dafür einsetzen, dass dieses Vorhaben nicht mehr ins Stocken gerät.“

BdV für Pflichtversicherung per Pool

In einem Positionspapier (wir berichteten) hatte der Verband außerdem ein kollektives Pflichtsystem per Pool vorgeschlagen. Seine Idee: eine Finanzierung durch einen Zuschlag auf die Grundsteuer.

„Extremwetterereignisse wie Starkregen nehmen zu und machen vor regionalen Grenzen nicht halt“, ergänzt Rehmke. „Man kann auf verheerende Flutkatastrophen wie im vergangenen Jahr nicht länger mit staatlichen Nothilfen reagieren. Der BdV erwartet von der Politik, dass sie uns alle aus dem Samariter-Dilemma befreit und nunmehr eine flächendeckend verpflichtende Lösung findet.“ Es sei „höchste Zeit“, so der BdV-Vorstand.

autorAutorin
Juliana

Juliana Demski

Juliana Demski ist seit 2021 Junior-Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört sie seit 2016 an.

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

smiley-icon

achtung: Sie nutzen einen veraltete Version des Internet Explorer und daher kann es eventuell zu fehlerhaften Darstellungen kommen. Wir empfehlen den Internet Explorer zu aktualisieren oder Google Chrome zu nutzen.

verstanden!